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21.03.2010

Vorläufige Spielpläne 2010

 
Neuer Stand: 19.04.2010
Bitte beachten Sie evtl. Änderungen!
 
Sehr geehrte Sport- und Jugendwarte,
 
hiermit veröffentlichen wir den vorläufigen Spielplan Stand 19.04.2010. Wie an der Sport- und Jugendwartetagung angekündigt, konnten sich bei mir noch Vereine melden, die eine Entzerrung ihres Spielplans wünschen. Die Frist für solche Anfragen ist mittlerweile ausreichend lang gewesen, weshalb ich weitere Wünsche nicht mehr annehmen werde. Zudem ist es für die anderen Vereinen nicht mehr zumutbar, ständig mit neuen Spielplänen konfrontiert zu werden.
 
Falls Sie dennoch Änderungen anstreben, sind nur noch Vorverlegungen mit Zustimmung des Gegners und über die entsprechenden Spielleiter möglich ( § 23, Abs. 1 der WspO BTV).
 
Mit sportlichem Gruß
 
Stefan Bitenc
Bezirkssportwart
 

16.12.2009

Neuer Referent Junioren U14

Das Bezirksteam freut sich über Verstärkung:
Herr Hermann Neimeier übernimmt ab 01.01.2010 die Funktion des Spielleiters der Junioren U14 im Bezirk 1.
 
Kontakt:
Hermann Neimeier
An der Klinge 20
74858 Aglasterhausen
Tel.: 06262 - 5271
Mobil: 0179-7174353
 
Die Kontaktdaten unter "Adressen" werden in Kürze aktualisiert.

11.05.2009

Sport-/Jugendwartetagung 2009

Sport- und Jugendwartetagung interessierte viele Vereinsvertreter
Regelseminar fand großen Anklang
 
Thomas Dreher, Beauftragter für Schiedsrichterwesen und Regelkunde des Verbandes, staunte nicht schlecht über die Resonanz der Vereinsvertreter, die seiner Einladung zur Informationsveranstaltung zur Wettspielordnung und zu den Tennisregeln vor der alljährlichen Sport- und Jugendwartetagung gefolgt waren. 36 Teilnehmern vermittelte Thomas Dreher in über 2 Stunden lebendiges Wissen zum Thema Regelkunde und sorgte teilweise für große Verblüffung, besonders wenn es um die richtige Auslegung kniffliger Fälle ging
 
Nach der traditionellen Ausgabe der Jahrbücher durch Inge Fath, Hans-Reiner Iser, Martina Sauer-Schermuly und Petra Schreiner ließ sich feststellen, dass sich die meisten Vereinsvertreter mit dem vom Verband festgelegten reduzierten Pflichtbezug gut arrangiert hatten. Nur wenige Sport- und Jugendwarte hatten zusätzlichen Bedarf für ihre Mannschaften.  
 
Der Bezirksvorsitzende Hans-Wolfgang Kende begrüßte die zahlreich erschienenen Vereinsvertreter des Bezirk Rhein/Neckar-Odenwald, den Ehrenvorsitzenden Herrn Gerhard Wörner, Bernd Greiner, Vizepräsident und Präsidiumsmitglied für Sport, Frau Edeltraud Kornek als Vertreterin der Geschäftsstelle sowie alle ehrenamtlichen Mitarbeiter.
 
Bernd Greiner erläuterte, dass die Krankheit eines Spielleiters auf Verbandsebene die Ursache für die späte Veröffentlichung der Spielpläne in diesem Jahr war. Außerdem muss berücksichtig werden, dass die Spielplanerstellung auf Verbandsebene Priorität hat und man erst nach deren Fertigstellung die Termine innerhalb der Bezirke festlegen kann. Bernd Greiner betonte, dass man aus den Erfahrungen dieser Saison für die Zukunft lernen möchte, damit auch bei solchen Vorkommnissen wie z.B. Krankheit eines Spielleiters die Spielpläne rechtzeitig veröffentlicht werden können.
 
Als wichtigste Änderungen in der Wettspielordnung führten Bernd Greiner und Bezirkssportwart Stefan Bitenc auf:
 
Spielgemeinschaften
Ab der kommenden Saison können innerhalb von Spielgemeinschaften auch eine zweite und dritte Mannschaft innerhalb einer Altersklasse gebildet werden.
 
Abmeldungen, Rückstufungen und gewünschte Altersklassenwechsel (gegebenenfalls mit dem Antrag auf Mitnahme der erreichten Spielklasse) sowie Verzicht auf einen eventuellen Aufstieg sind im Rahmen der Mannschaftsmeldung anzugeben (§§ 14 und 15 WSpO BTV). Es handelt sich dabei um eine Ausschlussfrist! Altersklassenwechsel sind nach diesem Termin ausnahmslos nicht mehr möglich, nachträgliche Abmeldungen werden mit einem Ordnungsgeld gemäß Ordnungsgeldkatalog der WSpO BTV belegt. Die Frist der Mannschaftsmeldung für die Sommerrunde 2010 wird voraussichtlich der 10.12.09 sein.
 
Ergänzung zu §23 WSpO – Nichtantreten von Spielern
Wird zwischen zwei Mannschaften in Textform vereinbart, dass ein Spieler verspätet zum Mannschaftsspiel kommen darf, so muss er zum vereinbarten Zeitpunkt anwesend und spielbereit sein. Ist er dies nicht, so werden seiner Mannschaft ab seiner Mannschaftsposition alle nachfolgenden Einzel gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet. Dies gilt dementsprechend für die Doppel.
 
Änderung § 29 Spielunterbrechungen - Pausen zwischen den Sätzen:
a. Spieler der Altersklassen 40 und älter können in Wettbewerben dieser Altersklassen eine Ruhepause von zehn Minuten vor einem 3. Satz beanspruchen, jedoch nicht, wenn dieser als Match-Tiebreak ausgetragen wird.
b. Jugendliche der Altersklassen U 12 und jünger können in Wettbewerben dieser Altersklassen eine Ruhepause von fünf Minuten nach dem 1. Satz und zehn Minuten vor einem 3. Satz beanspruchen, jedoch nicht, wenn dieser als Match-Tiebreak ausgetragen wird.
 
Ergänzung § 23 Anfangszeiten und Spielverlegungen
5. Wenn für mehrere nacheinander angesetzte Mannschaftsspiele nicht genügend Plätze zur Verfügung stehen, so hat die Beendigung bereits begonnener Mannschaftsspiele Vorrang.
 
Anmerkung der Autorin:
Dies bedeutet, dass auch z.B. die Beendigung eines Verbandsspiels der Jugend auf Bezirksebene (z.B. in der Bezirksklasse), das morgens beginnt, Vorrang vor dem Beginn eines Verbandspiels einer Erwachsenen-Mannschaft auf Verbandsebene (z.B. Oberliga) hat.
 
Im Anschluss an die Ausführungen zur Wettspielordnung berichtete Bernd Greiner von seinen Erfahrungen im Zusammenhang mit der Einführung des Leistungsklassensystems. Kommunikation sieht er hierbei als äußerst wichtig an, da die meisten Probleme, die aufgetreten sind, telefonisch oder schriftlich geklärt werden konnten. Entscheidend ist auch, dass der Verfasser eines Antrags auf Änderung der Leistungsklasse seinen Namen erwähnt, ansonsten ist es nur mit erhöhtem Aufwand und Recherche möglich, den Verfasser zu identifizieren. Auch Unkenntnis war Ursache vieler Fragen, die sich bei genauem Lesen der Leistungsklassenordnung von selbst erübrigt hätten. Bernd Greiner wies hier beispielsweise auf die Zusatzkriterien zum Aufstieg oder Verbleib in einer LK hin.
 
In folgenden Fällen können Anträge zur Änderung der Leistungsklasse sinnvoll sein:
 
Im Falle eines Vereinswechsels…
… wenn z.B. ein Spieler mit seiner alten LK überhaupt nicht mehr in das Mannschaftsgefüge seiner neuen Mannschaft passt.
 
Im Falle einer falschen Erstzuordnung…
… die sich z.B. erst während der laufenden Saison gezeigt hat.
 
Im Falle, dass der Spieler auf falsch eingestufte Gegner getroffen ist und dadurch z.B. eine unangemessen hohe Punktzahl für einen Sieg über diesen Spieler erhalten hat.
 
Bernd Greiner sprach auch kurz das Problem bei den LK-Ersteinstufungen von Jugendlichen an, die oftmals eine zu hohe Leistungsklasse zugewiesen bekommen hatten, wodurch Probleme bei der Meldung in anderen Altersklassen entstanden. Man ist sich bewusst, dass es sicher noch 1 – 2 Jahre dauern wird, bis man alle Probleme in den Griff bekommen hat.
 
Leistungsklassenturniere werden in Zukunft eine gute Gelegenheit sein, zusätzliche LK-Punkte zu erhalten – besonders für Spieler, die während der Verbandsrunde dazu wenig oder keine Chance hatten.
 
Die Frage eines Vereinsvertreters, ob das Leistungsklassensystem bereits verbandsübergreifend eingeführt wäre, verneinte Bernd Greiner, ergänzte aber, dass 16 von 18 Landesverbänden eine Einführung innerhalb der nächsten 2 Jahre planen. Die Erstellung einer „Doppelrangliste“ ist im Saarland in der Probephase und wird vielleicht auch irgendwann in der Zukunft in Baden eingeführt, wenn sich die Erfahrungen als positiv erweisen sollten.
 
Bezirkssportwart Stefan Bitenc dankte Bernd Greiner für sein Kommen und forderte die Vereine auf, sich bitte sofort bei ihrem zuständigen Referenten zu melden, wenn Fehler, z.B. bei der Ergebniseingabe, bemerkt werden, die von den Vereinen selbst nicht mehr korrigiert werden können. Bitenc wies darauf hin, dass Ordnungsgelder in dieser Saison strikt vergeben werden.
 
Stefan Bitenc bezeichnete es als enttäuschend, dass bei der Mitgliederversammlung in Baden-Baden in diesem Jahr so wenig Vereinsvertreter anwesen waren. Dies sei die einzige Gelegenheit für Vereine, Änderungen in der Wettspielordnung mitzubestimmen – schade, dass nur wenige Vereine diese Chance nutzen.
 
Wie auf der Mitgliederversammlung des Bezirks angekündigt, stellte Stefan Bitenc zur Diskussion, ob es sinnvoll sei, den Spieltag der Herren 60 von Freitag auf das Wochenende zu legen. Wortmeldungen seitens einiger Vereinsvertreter führten nicht zu einer eindeutigen Tendenz. Für berufstätige Herren 60 ist das Wochenende sicher der bessere Spieltag, andererseits wären Platzanlagen jener Vereine, die viele Jugendmannschaften haben, dann noch stärker belastet. Es gäbe evtl. auch die Möglichkeit, den Spieltag generell auf das Wochenende zu legen, aber den Mannschaften Herren 60-Mannschaften die Option zu lassen, im Vorfeld bei der Mannschaftsmeldung Freitag als Spieltag zu wählen. Treffen dann zwei Mannschaften aufeinander, die Freitag als Spieltag gewählt haben, würde das Spiel Freitag stattfinden. Eine ähnliche Regelung wird bereits bei den Damen 40 praktiziert. Stefan Bitenc versprach, sich in der laufenden Saison dazu noch weitere Gedanken zu machen.
 
Spielleiterin Martina Sauer-Schermuly machte die Anwesenden ausführlich mit den Neuerungen zur Mixed-Verbandsrunde bekannt. Die Mixed-Runde wird nach der allgemeinen Verbandsrunde Anfang August gestartet. Meldungen sind in den Konkurrenzen Mixed Aktive, Mixed 30, Mixed 40, Mixed 50 und Mixed 60 möglich. Spieler, die bereits in zwei Wettbewerben gemeldet sind, können zusätzlich in einer Mixed-Konkurrenz gemeldet werden. Dabei ist zu beachten, dass ein Spieler nur in einem Verein gemeldet werden kann, wenn keine Spielgemeinschaft besteht.
 
Der Meldeschluss für die Mixedwettbewerbe der Sommerrunde 2009 ist der 30.06.09. Die namentliche Mannschaftsmeldung für diese Wettbewerbe ist bis einschließlich 31.07.09 möglich.
Auch in diesen Wettbewerben können LK-Punkte gesammelt werden!
 
Michael Müller, Referent für Schultennis im Bezirk 1, stellte eine neue Broschüre der Schultenniskommission vor und gab einen Überblick über die Aufgaben und Tätigkeiten dieser Kommission. Er schilderte die Ziele der Schülermentorenausbildung und berichtete über den Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia. Aufgrund der „Bewegungsoffensive Tennis“ gibt es bereits 216 Schulen mit Schultennissets, die den Tennissport fördern. Fortbildungen für Lehrer und Trainer werden ebenfalls angeboten. Müller informierte auch über die Initiative „Kopperation Schule-Verein“ und ist überzeugt, dass dieses Konzept vielen Vereinen helfen kann, neue, junge Mitglieder zu finden. Nähere Informationen sind auf der Website des BTV unter www.badischertennisverband.de im Bereich „Schultennis“ zu finden.
 
Bezirksjugendwartin Inge Fath dankte den Vereinsvertretern und den Eltern der Tennisspielenden Kinder für die gute Zusammenarbeit. Über die Ereignisse, Ergebnisse und Erfolge im vergangenen Jahr hatte Inge Fath bereits auf der Mitgliederversammlung im März ausführlich berichtet. Dies kann in der letzten Ausgabe baden-tennis oder im Internet nachgelesen werden. Bei den Vereinen TC Hockenheim, TK GW Mannheim und MTG Mannheim bedankte sich Inge Fath für die Gestellung der Plätze bei Jugend-Turnieren.
 
Die Badischen Mannschaftsmeisterschaften werden am 19. und 20. September 2009 im Bezirk 2 ausgetragen. Auslosung und Ausschreibungen sind im Internet zu finden.
 
Inge Fath stellt Herrn Hans-Reiner Iser als neuen Koordinator im Jugendbereich für die Sommerverbandsrunde vor. Herr Iser ist auch weiterhin Spielleiter der Juniorenmannschaften U14, U12 und U10. Die Zuständigkeiten der Spielleiterinnen Elke Schneider, Ilse Koch und Gisela Vowinckel bleiben unverändert.
 
Hans-Reiner Iser stellte sich den Anwesenden kurz vor. Im Zusammenhang mit den gemischten Mannschaften U10 bat er, zu beachten, dass immer mindestens eine Spielerin (weiblich !) und ein Spieler (männlich !) im Einzel und Doppel eines Verbandsspiels einzusetzen ist. Geschieht dies nicht, gehen das 4. Einzel und das 2. Doppel kampflos an den Gegner.
 
Iser wies auch auf die gesonderten Durchführungsbestimmungen für die Kleinfeldrunde U9 hin, die auf der Homepage des BTV und des Bezirkes zu finden sind.
 
Im Fall von Anträgen und Mitteilungen per Telefon und/oder E-Mail sollen die Vereinsvertreter sich bitte mit vollständigen Kontaktinformationen an Hr. Iser wenden, wie Name, Verein, Wettbewerb, Spielklasse, Spielnummer, Telefonnummer für evtl. Rückrufe.
 
Zum Thema Spielverlegungen versicherte er, dass alle Spielleiter versuchen, tragbare Lösungen im Falle von Verlegungswünschen zu finden, vorausgesetzt, sie werden rechtzeitig eingebunden. Stellen Vereine z.B. fest, dass ein Samstag mit Spielen stark ausgelastet ist, ist eine frühzeitige Verlegung auf den darauf folgenden Sonntag in gegenseitigem Einvernehmen der beiden Mannschaften ohne Genehmigung des Spielleiters möglich. Eine Information an den Spielleiter muss trotzdem erfolgen.
 
Hallenreferent Willi Schulz berichtete über die Winterhallenrunde 2008/2009, bei der die Mannschaftsmeldung zum ersten Mal auch über das Internet abgewickelt wurde. Bei den Erwachsenen werden im Winter oft Spieler aus anderen Vereinen eingesetzt. Die Zusammenstellung dieser namentlichen Mannschaftsmeldungen mit „Gastsspielern“ ist sehr aufwändig und hat Bernd Greiner eine Menge zusätzlicher Arbeit gekostet. Willi Schulz bittet die Vereine daher, „Gastspieler“ frühzeitig an ihn zu melden, nicht erst kurz vor Meldeschluss, damit für die Bearbeitung jener Spieler genügend Zeit bleibt.
 
Zu Nachmeldungen von Spielern erinnerte Schulz an die Wettspielordnung. Nach Meldeschluss können nur noch Spieler gemeldet werden, die nachweislich vergessen wurden, im vergangen Jahr auf der Meldeliste des Vereins standen und im laufenden Jahr nicht bei einem anderen Verein gemeldet sind.
 
Beim Verlauf der Hallenrunde gab es keine nennenswerten Vorkommnisse, die Zusammenarbeit mit den Jugend- und Sportwarten, den Betreuern der Mannschaften sowie den Hallenbetreibern war sehr gut. Über die Zahlen der Mannschaftsmeldungen berichtete Schulz bereits auf der Mitgliederversammlung.
 
Hallenbezirksmeister wurden: Juniorinnen U12: Heidelberger TC, Juniorinnen U14: TC BW Schwetzingen, Juniorinnen U16: TSG Heidelberg 1878, Juniorinnen U18: TC Heddesheim, Junioren U10: TC Walldorf-Astoria , Junioren U12: TSG Germania Dossenheim, Junioren U14: TC Walldorf-Astoria, Junioren U16: TC Schriesheim, Junioren U18: TC BW Schwetzingen
Herren: TC Schlierstadt, Damen: TC BW 64 Leimen, Herren 40: TK GW Mannheim, Kreismeister Herren: TTC Waldhaus Altlußheim, Damen 30: TC St. Leon 1971
 
Schatzmeister Richard Wallenfels informierte über die geänderten Bestimmungen hinsichtlich der Zuteilung der Jahrbücher (wir berichteten in der letzten Ausgabe baden-tennis ausführlich). Die Mannschaftsmeldegebühren werden im nächsten Jahr wahrscheinlich erhöht. Durch die Reduzierung des Buchbezuges wird sich aber voraussichtlich für die meistern Vereine keine wesentlich höhere Belastung für die Vereine ergeben.
 
Hans-Wolfgang Kende dankte am Ende der Tagung allen Sport- und Jugendwarten für ihr Kommen und wünschte eine erfolgreiche Saison 2009.

Inge Fath erhält die silberne Ehrennadel
Inge Fath erhält die silberne Ehrennadel
Hans-Wolfgang Kende zeichnete Inge Fath für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit mit der silbernen Ehrennadel aus. Inge Fath war 3 Jahre als Referentin tätig und ist nun seit 15 Jahren Bezirksjugendwartin im Bezirk 1. Da sie an der Mitgliederversammlung in Baden-Baden dieses Jahr nicht teilnehmen konnte, erhielt sie diese Auszeichnung nachträglich im Rahmen der Sport- und Jugendwartetagung.

08.03.2009

Bezirkstag/Mitgliederversammlung 2009

Mitgliederversammlung im Bezirk 1
Vereinsvertreter sprachen dem Vorstand erneut ihr Vertrauen aus
 
(ps) Der Bezirksvorsitzende Hans-Wolfgang Kende hieß die Vereinsvertreter zum Bezirkstag herzlich willkommen und richtete einen besonderen Willkommensgruß an den Ehrenvorsitzenden Gerhard Wörner, den Verbandspressewart Gert Kindler und die Geschäftsstellenleiterin des BTV Ingrid Fundter.
 
Bevor in die Tagesordnung eingetreten wurde, bat Kende die Versammlung, den Verstorbenen Mario Mensing und Wolfgang Ahr zu gedenken. In seinem Nachruf für Mario Mensing hob er dessen erfolgreiche Tätigkeit als Trainer und langjähriger Funktionär in unserem Bezirk sowie dessen herausragende sportlichen Erfolge als Bundesligaspieler hervor. Wolfgang Ahr war seit 1995 als Kassenprüfer sowohl für unseren Bezirk als auch für den Verband tätig. Aufgrund seines großen Sachverstands im Finanzwesen und insbesondere auch aufgrund seiner menschlich äußerst sympathischen Art war er allseits sehr geschätzt. Der Bezirk Rhein-Neckar-Odenwald wird den Verstorbenen stets ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Hans-Wolfgang Kende berichtete über die vergangenen zwei ereignisreichen Jahre und blickte vor allem auf die erfolgreiche Austragung der Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven beim Heidelberger TC sowie der Badischen Jugendmannschaftsmeisterschaften im Bezirk 1 zurück. Er hob den Erfolg der seit vergangenem Jahr als offenes Turnier ausgetragenen Bezirksmeisterschaften hervor. Sowohl die hohen Teilnehmerzahlen als auch das sehr gute Niveau dieser Meisterschaften bestätigen, dass sich diese Öffnung durchaus positiv ausgewirkt hat. An dieser Stelle dankte er Turnierreferentin Petra Schreiner für deren außerordentlichen Einsatz bei der Austragung dieser Veranstaltungen, die sie als Pressewartin zugleich auch jeweils ins rechte Bild setzte.
 
Die zahlreichen Änderungen der Wettspielordnung, die Online-Meldung und nunmehr vor allem auch das Leistungsklassensystem haben den Bezirkssportwart Stefan Bitenc vor echte Herausforderungen gestellt, die dieser jedoch wie immer mit großem Einsatz und akribischem Fleiß hervorragend gelöst hat. Hans-Wolfgang sagte ihm hierfür herzlichen Dank.
 
Er führte aus, dass die Jugendarbeit naturgemäß eine herausragende Rolle in unserem Bezirk spielt, die auch beachtliche Früchte trägt. So haben unter anderem bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften unsere Jugendlichen sechs von zehn Titeln errungen. Auch bei den Badischen Mehrkampfmeisterschaften schneidet der Bezirk 1 stets sehr gut ab. Er dankte daher Jugendwartin Inge Fath für deren äußerst erfolgreiche Arbeit sowie deren unermüdlichen Einsatz bei der Einteilung und Organisation sämtlicher Mannschaftsspiele, Turniere und Trainingsgruppen. In diesem Zusammenhang dankte er auch dem sehr engagierten Trainerteam des Bezirks 1: Simone Kagel, Nina Dübbers, Otto Dressler, Christian Rhein, Alex Ebert, Michael Müller, Manfred Dittmann und Dieter Fischer.
 
Last but not least sagte er Schatzmeister Richard Wallenfels ein herzliches Dankeschön für dessen enormen Einsatz. Er steht nahezu Tag und Nacht für alle Anliegen zur Verfügung und sorgt dafür, dass die Bezirksarbeit in geordneten finanziellen Bahnen verläuft.
 
Schließlich dankte Hans-Wolfgang Kende sämtlichen Referentinnen und Referenten, die durchweg für eine erfolgreiche Durchführung des Spielbetriebs sorgten: Ilse Schröter, Beate Lutz, Ilse Koch, Gisela Vowinckel, Elke Schneider, Martina Sauer-Schermuly, Dieter Schell, Klaus Bauer, Thomas Dreher, Rolf Simon, Michael Müller, Wilhelm Schulz, Burkhard Wörner und Hans-Reiner Iser, der dankenswerterweise ab dieser Saison die Organisation der Jugendmannschaften übernimmt.
 
Hans-Wolfgang Kende wies darauf hin, dass es dieses Jahr kein Bezirksjahrbuch mehr gibt. Das BTV-Präsidium hat beschlossen, nur noch ein Verbandsjahrbuch herauszugeben, in dem sämtliche wesentlichen Bestimmungen sowohl für den Verband als auch für den Bezirk aufgeführt sind, während die Spielbegegnungen nur noch dem Internet zu entnehmen sind.
 
Schatzmeister Richard Wallenfels legte den Finanzbericht des Bezirks der vergangenen Periode mit einem 3-Jahresvergleich dar. Wie man an Hand der Zahlen in der Aufstellung über die Einnahmen und Ausgaben ersehen konnte, bewegen sich die Einnahmen auf einem ähnlichen Niveau wie 2007. Dies bedeutet, dass sich auch die Anzahl der Mannschaften im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert hat.
 
Die Einnahmen aus Ordnungsgeldbescheiden sind gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht, bewegen sich jedoch auch im Rahmen des Üblichen, obwohl diese Ausgaben für die Vereine gänzlich vermeidbar wären.
 
Auch die Einnahmen aus dem Verkauf der Bezirksjahrbücher sind nahezu unverändert. Hierbei wird sich 2009 allerdings folgende Änderung ergeben. Es wird im Jahr 2009 nur noch ein Verbandsjahrbuch geben, das vom Verband verantwortlich vertrieben wird. Der Inhalt des Buches ist die Summe der beiden bisherigen Bücher, jedoch ohne Spielpläne. Die Ausgabe erfolgt bei den Sport- und Jugendwartetagen der Bezirke. Es ist folgende Pflichtabnahme vorgesehen: Pro Verein 3 Exemplare plus Anzahl der Mannschaften dividiert durch drei (abgerundet). Die Bücher kosten pro Exemplar € 6,50. Zusätzliche Exemplare können auf den üblichen Wegen bestellt werden. Dadurch ergibt sich im Bezirk 1 für die Vereine dieses Jahr eine Kosteneinsparung und für den Bezirk ein Einnahmerückgang. Es ist weitgehend sicher, dass im Jahr 2010 die Mannschaftsmeldegebühr erhöht wird. Dies ist eine Notwendigkeit, da die erheblichen Kosten für die Online Meldungen und der damit zusammenhängende Service in den bisherigen Jahren vom Verband getragen wurde, dies aber im Sinne einer gerechten Kostenzuordnung in Zukunft nicht mehr so sein wird.
 
Auch bei den Ausgaben haben keine großen Veränderungen stattgefunden.
 
Wenn man die Einnahmen und Ausgaben bereinigt, kann man erkennen, dass ca. 50% der Mannschaftsmeldegebühren in die Jugendförderung fließen, etwa 30 % in den Spielbetrieb und etwa 16 % in allgemeine Vorstands- und Verwaltungsarbeit. Die Bezirksmeisterschaften sind in der Summe über alle Veranstaltungen weitgehend kostenneutral.
 
Richard Wallenfels hat sich mit der Anzahl und Art der Mannschaftsmeldungen näher auseinandergesetzt und ist dabei auf interessante Details gestoßen, von denen das folgende doch großen Anlass zur Sorge gibt. Setzt man den Anteil der Jugendmannschaften ins Verhältnis zur Anzahl aller Mannschaften eines Vereins, erhält man den prozentualen Anteil der Jugendmannschaften. Die Zahlen zeigen zwar, dass dieser Prozentsatz über die letzten Jahre für alle Vereine des Bezirks um jeweils ein Prozent pro Jahr zugenommen hat (34, 35 und 36 %), dies ist jedoch nicht bedingt durch eine durchgängige Zunahme, sondern liegt darin begründet, dass einige wenige Vereine überdurchschnittliche Zuwachszahlen bei den Jugendmannschaften haben. Richard Wallenfels bezeichnete es als bedenklich, wenn nahezu ein Drittel aller unserer Vereine im Bezirk keine Jugendmannschaften melden kann.
 
Aus der Versammlung wird die Frage gestellt, warum die Bezirksjahrbücher abgeschafft werden, wenn sie doch Gewinn gebracht haben und die Einnahmen dem Bezirk jetzt fehlen?
 
Richard Wallenfels erinnert an die Frage eines Vereinsvertreters vor 2 Jahren, warum die Bücher mit Gewinn verkauft würden und die Vereine dadurch unnötig belastet würden. Man sieht keine Notwendigkeit mehr, den Vereinen Pflichtexemplare in Höhe der Anzahl der bestehenden Mannschaften aufzubürden. Richard Wallenfels erwähnt, dass es Überlegungen gibt, die Kosten für die Jahrbücher evtl. in die Mannschaftsmeldegebühren zu integrieren und damit einen Bezirksbeitrag zu generieren. Beschlüsse hierzu sind noch nicht gefasst.
 
Nachdem es keine weiteren Fragen zum Finanzbericht gibt, stellte Richard Wallenfels die Ergebnisse der vor ca. 2 Jahren durchgeführten Fragebogenaktion zur Vereinfachung von Prozessen dar und dankte jenen Vereinsvertretern, die durch ihre Beteiligung an der Aktion zu den Ergebnissen beigetragen haben.
 
Über 30% der Vereine hatten sich an der Umfrage beteiligt, 77% davon gehörten einem eigenen Tennisverein an, 23 % einer Abteilung eines Sportvereins. 55% der Umfragen wurden durch erste Vorsitzende eines Vereins, 32% durch Sportwarte und 8% durch Kassenwarte beantwortet.
 
Nahezu 50% informieren sich mindestens einmal pro Woche über den Inhalt der Website des BTV.
 
Fast 80% der Vereine besitzen eine eigene Website, wobei deren Pflege zu fast 100% ein eigenes Vereinsmitglied übernimmt. 8% haben im Vereinsheim einen Computer, der den Mitgliedern zugänglich ist. 54% sind eher skeptisch, ob die auf der Website ihres Vereins dargestellten Informationen auch von den Mitgliedern genutzt werden.
 
95% nutzten die Möglichkeit, über E-Mail zu kommunizieren, aber nur 80% sehen täglich in den E-Mail-Eingang.
 
Im Hinblick auf Finanzgeschäfte nutzen 63% Online Banking.
76 % würden einem Lastschrifteinzug der Beiträge, die der BTV erhebt, zustimmen, etwa die gleiche Prozentzahl würde einen einzigen Beitrag für richtig halten.
 
71% wären einverstanden, wenn es nur noch ein Jahrbuch gäbe.
 
 
Am Ende seiner Ausführungen empfahl Richard Wallenfels den Vereinsvertretern, sich mit dem Inhalt der Satzung eingehend zu beschäftigen, da es im letzten Jahr einige Änderungen hinsichtlich der Steuergesetzgebung und der Abgabeordnung gab.
 
 
 
Bezirkssportwart Stefan Bitenc gab in seinem Bericht einen Rückblick auf die Neuerungen der letzten 2 Jahre und ging hierbei auf folgende Punkte ein:
 
Die Onlinemeldung hat sich mittlerweile etabliert und wurde über die Jahre etwas modifiziert. Vereine und Spieler haben den Nutzen des Service erkannt. Um Ordnungsgelder zu vermeiden ist es nötig, dass im Verein selbst geregelt wird, wer die Ergebnisse eingibt.
 
Mannschaftsmeldung: Wir sind schon in der dritten Saison, in der Mannschaften wieder anzumelden sind. Bezüglich der Vorgehensweise werden jeweils entsprechende Infos veröffentlicht, die auch gelesen werden müssen.
 
LK System: Die Onlinemeldung und Erfassung der Einzelergebnisse waren die Grundlage für das seit zwei Jahren eingeführte LK System. Dieses System hat sich bewährt und ist nach unserem Kenntnisstand von der überwiegenden Mehrheit positiv aufgenommen worden. Über die Jahre wird sich das System immer mehr verfeinern. Ein weiterer Schritt sind die LK Turniere, die von den Vereinen angeboten werden können.
 
Wettspielordnung: Auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Bruchsal Ende 2007 wurde die Wettspielordnung komplett durchleuchtet, und bei bestimmten Paragrafen wurden auf Wunsch der Vereine, bzw. durch den Verband, Anträge gestellt, zum Teil mit verschiedenen Optionen. Über die Anträge haben dann die Vereine abgestimmt. Stefan Bitenc wies nochmals darauf hin, dass die Wettspielordnung im Endergebnis von den Vereinen gemacht, bzw. verändert wird und der Verband nur Anträge stellen kann. Die Erfahrungen zeigen, dass oft erst in der Saison bei Bedarf bestimmte Paragrafen bemängelt werden und nicht schon im Vorfeld einer Hauptversammlung.
 
Stefan Bitenc machte deutlich, dass viele Ordnungsgelder zu vermeiden wären, wenn zum einen im Verein entsprechende Vorkehrungen getroffen, und zum anderen entsprechende Infos und Regelwerke gelesen, bzw. an die betreffenden Personen weitergeleitet würden. Er bittet die Vereinsvertreter, Mannschaftsführer, Spieler und Betreuer entsprechend der Regelwerke einzuweisen. Vor der Sport- und Jugendwartetagung wird in diesem Jahr übrigens wieder ein Regelseminar angeboten.
 
Im Anschluss informierte Stefan Bitenc die Versammlung über Neuerungen/Änderungen der kommenden Saison. Im Einzelnen sind dies:
 
Mixed-Verbandsrunde
Die Mixed-Runde wird nach der allgemeinen Verbandsrunde Anfang August gestartet. Meldungen sind in den Konkurrenzen Mixed Aktive, Mixed 30, Mixed 40, Mixed 50 und Mixed 60 möglich. Mannschaftsmeldeschluss ist der 30.06.2009. Spieler, die bereits in zwei Wettbewerben gemeldet sind, können zusätzlich in einer Mixed-Konkurrenz gemeldet werden. Dabei ist zu beachten, dass ein Spieler nur in einem Verein gemeldet werden kann, wenn keine Spielgemeinschaft besteht.
 
Konkurrenz Damen 55
Der Bezirk hatte angekündigt, dass die Da 55 Konkurrenz 2009 zum letzten Mal angeboten wird. Das hatte zur Folge, dass diese Konkurrenz schon in diesem Jahr aufgrund der wenigen Meldungen nicht mehr stattfinden wird.
 
Herren 60-Konkurrenz
Es gibt immer mehr Anfragen, ob der Spieltag von Freitag nicht auf das Wochenende verlegt werden kann, da einige Spieler wegen ihrer Berufstätigkeit freitags nicht spielen können. Dieses Thema wird bei der Sport- und Jugendwartetagung diskutiert, um ein Meinungsbild aller betroffenen Vereine zu erhalten.
 
Meldeschluss
Es wird darüber nachgedacht, den Meldeschluss für Mannschaften wieder nach vorne zu verlegen. Dadurch würde der ganze Ablauf in der Folge beschleunigt. (Gruppeneinteilung, Spielpläne). Außerdem könnten dadurch verschiedene Fristen zusammengelegt werden.
 
Match-Tie-Break-Regelung
Es gibt keine Änderung bei der Regelung des Match-Tie-Break. Ab Herren 55 und Damen 50 ist ein Match-Tie-Break als dritter Satz im Einzel Pflicht. In allen anderen Altersklassen kann der dritte Satz im Einzel als Match-Tie-Break gespielt werden. Im Doppel muss in allen Altersklassen der dritte Satz als Match-Tie-Break gespielt werden.
 
Ein großes Lob spricht Bitenc dem TC Weinheim 1902 als Ausrichter der Bezirksmeisterschaften 2008 der Aktiven, Damen und Herren 30 und Senioren für die hervorragend gelungene Organisation und Durchführung aus. Die Meisterschaften waren ein großer Erfolg – die offene, verbandsübergreifende Ausschreibung hat sich bewährt und der Termin vor der Verbandsrunde wurde gut angenommen. Besonderer Dank geht an die Turnierleitung unter Federführung von Petra Schreiner.
 
Termine 2009
14.03. Meldeschluss zur namentlichen Mannschaftsmeldung
21.03. Mitgliederversammlung BTV in Baden-Baden
18.04. Sport und Jugendwartetagung in Eppelheim
30.04.- 03.05.Bezirksmeisterschaften in Eppelheim
 
Am Ende seines Vortrages dankte Stefan Bitenc allen Referenten für ihre gute Arbeit auch in der vergangenen Saison.
 
Aus der Versammlung wurden einige Fragen zum Bericht des Sportwartes gestellt.
 
Ein Vereinsvertreter wollte wissen, ob es 2010 noch eine Konkurrenz Herren 55 geben wird. Bitenc antwortete, dass es bisher keine anders lautende Entscheidung gäbe.
 
Auch der Spielmodus der Mixed-Runde wurde erfragt. Bitenc erklärte, dass zuerst 3 Herren-Einzel, dann 3 Damen-Einzel, dann 3 Mixed gespielt werden. Ansonsten sei der Ablauf derselbe wie bei allen anderen Konkurrenzen auch.
 
Ein weiterer Vereinsvertreter wollte wissen, ob es im Zusammenhang mit der Diskussion um die Leistungsklasseneinstufungen Jugendlicher auch Überlegungen zu Änderung der Einstufung von Senioren gäbe, da diese aufgrund ihrer Einstufung oft weiter vorne spielen müssten, sobald sie in jüngeren Konkurrenzen gemeldet werden. Stefan Bitenc antwortete, dass momentan keine Änderung der Einstufung im Seniorenbereich in Planung sei. Auch ein Umrechnungsfaktor für Leistungsklassen im Seniorenbereich sei nicht im Gespräch.
 
Der Verein SG HD Kirchheim hatte bei Stefan Bitenc schon beantragt, Herren 60 aus beruflichen Gründen auch samstags spielen zu lassen. Nun stellte ein Vereinsvertreter die Frage, ob dies in 2009 noch möglich sei. Bitenc entgegnete, dass eine Spieltageänderung von Freitag auf Samstag so kurzfristig auf keinen Fall möglich sei. Vereine haben ihre Mannschaften im Hinblick auf die festgelegten Spieltage gemeldet – würde dieser Spieltag nun verlegt, wäre nun evtl. nicht mehr gewährleistet, dass genügend Spieler, die doppelt gemeldet sind, für andere Konkurrenzen (z.B. Herren 55, die ebenfalls samstags spielen) zur Verfügung stehen würden. Ein Jahr Vorlauf ist nötig, um eine Spieltageänderung zu planen. Stefan Bitenc wird dieses Thema bei der Sport- und Jugendwartetagung zur Diskussion stellen.
 
Nachdem keine weiteren Fragen zum Bericht gestellt wurden, dankte Stefan Bitenc seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit.
 
 
Bezirksjugendwartin Inge Fath berichtet von einer erfreulichen Erfolgsbilanz im Jugendbereich. Die Verbandsspiele konnten ohne nennenswerte Schwierigkeiten abgewickelt werden.
 
Die Bezirksmannschaftsmeister der Altersklassen U18 – U 10 haben sich für die Badischen Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert, die in unserem Bezirk. mit großem Erfolg für unsere Jugendlichen ausgetragen wurden. Von 10 zu vergebenden Meisterschaften gingen 6 Titel an den Bezirk 1. Es waren die Vereine Junioren U16 - Walldorf Astoria, Junioren U12 – MTG BW Mannheim, Junioren U10 – MTG BW Mannheim, Juniorinnen U 18 – TC Leutershausen, Juniorinnen U 14 – 1. TC RW Wiesloch, Juniorinnen U 10 – Heidelberger TC. Badischer Vizemeister wurden die Juniorinnen U 16 des TC Leutershausen und die Juniorinnen U 12 des TC Mühlhausen. Den dritten Platz erspielte sich bei den Junioren U 18 der Heidelberger TC, bei den Junioren U 14 endete das Spiel um den dritten Platz 3:3.
 
Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Sindelfingen holte Robin Becker bei den Junioren U 14 den Titel. Den 2. Platz belegten Thorsten Bertsch (U 16) und Nils Rothenberger (U12), beide MTG BW Mannheim. Nadja Teufel von Heidelberger TC wurde Dritte.
 
Die jüngsten U10-Spieler belegten beim Badischen Mannschaftsmehrkampf, in dem neben Einzel und Doppel auch Konditions-, Koordinationsübungen und Ballspiele in die Wertung eingehen, einen hervorragenden 3. Platz. Dies ist bemerkenswert, da bei den Mädchen nur eine Spielerin 1998 geboren ist, alle anderen waren jünger.
 
Bei den Bezirksmeisterschaften im Sommer in Sandhausen waren 300, bei den Hallenbezirksmeisterschaften 305 Kinder und Jugendliche gemeldet. Gespielt wurde hier in den Hallen des LLZ, BW Leimen und TC Planstadt. Das Niveau war bei beiden Meisterschaften sehr gut.
 
Die Badischen Jugend-Hallenmeisterschaften wurden vom 20.-22.02.09 in den Hallen des LLZ Leimen, BW Leimen, RW Wiesloch und TC Plankstadt ausgetragen. Hier konnte sich kein Spieler, bzw. Spielerin aus dem Bezirk 1 in die Siegerlisten eintragen. Valentina Assadova (TC BW Leimen) wurde Vizemeisterin bei den Juniorinnen U 12 und Jonathan Morr (MTG BW Mannheim) zweiter bei den Junioren U 12.
Dritte Plätze belegten Maximilian Baumann, U 12 (TK GW Mannheim), Marvin Rehberg (Walldorf Astoria), und Alexander Kürschner, U 14 (beide TC Ketsch), Julia Teufel, U 16 (Heidelberger TC),
Sven Erik Neimeier (Walldorf Astoria) und Marius Merz (TSG Germania Dossenheim), U 16.
 
Zum Thema Einstufung LKs bei Jugendlichen teilte Inge Fath mit, dass es möglich sei, einen begründeten Antrag auf Berichtigung der Einstufung bei der Geschäftsstelle einzureichen.
 
Zum Abschluss ihres Berichtes dankte auch Inge Fath ihren Vorstandskollegen für die angenehme Zusammenarbeit und informierte über eine organisatorische Änderung im Jugendbereich, die auch bereits im Internet veröffentlicht wurde. Seit Oktober 2008 ist Herr Reiner Iser für die Organisation der Verbandsspiele aller Jugendmannschaften zuständig.
 
Hans Reiner Iser, der seit 18 Jahren als Jugendreferent im Bezirk 1 tätig ist, stellte sich der Versammlung als neuer Ansprechpartner für die Koordination der Jugend-Verbandsrunde im Sommer 2009 im Jugendbereich vor.
 
524 Jugendmannschaften sind für die Sommersaison 2009 gemeldet. Hans-Reiner Iser wies darauf hin, dass eine Konkurrenz mit MIDI Mannschaften im Jahr 2009 im Bezirk 1 nicht ausgetragen wird. Alle Mannschaften, die von den Vereinen für diese Konkurrenz, online gemeldet wurden, sind in der Konkurrenz Kleinfeld U 09 eingeteilt. Eine namentliche Mannschaftsmeldung für MIDI-Konkurrenzen muss daher nicht angelegt werden. Ein entsprechender Hinweis findet sich bereits im Internet auf den Bezirksseiten.
 
Hallenreferent Willi Schulz berichtet über die laufende Hallenrunde 2008/2009. Im Jugendbereich sind 102 Mannschaften gemeldet (67 Junioren, 35 Juniorinnen). Erfreulich, dass bei den Junioren U10 9 Mannschaften gemeldet wurden. Im Erwachsenenbereich sind nur 26 Mannschaften gemeldet, bei den Aktiven kam nur eine Gruppe zustande.
 
Zum ersten Mal wurden die namentlichen Mannschaftsmeldungen in diesem Winter wie im Sommer auch online eingegeben. Da im Winter viele Spieler bei anderen Vereinen spielen, hat Bernd Greiner die mühsame Aufgabe übernommen, alle „geliehenen“ Spieler manuell in die Meldelisten einzupflegen.
 
Schulz berichtete von einem bisher reibungslosen Ablauf der Runde und dankt den Betreibern der Hallen für die gute Zusammenarbeit.
 
 
Bezirkspressewartin Petra Schreiner bat auch dieses Jahr die Vereinsvertreter, ihre Pressewarte zu animieren, Beiträge über vereinsübergreifende Ereignisse oder Jubiläen zu schicken. Gemeint sind keine Berichte über Clubturniere, gerne aber über Turniere, bei denen auch Spieler aus anderen Vereinen oder sogar Verbänden mitspielen.
 
Petra Schreiner gab einen kurzen Überblick über ihr Tätigkeitsgebiet (Berichterstattung an baden-tennis, regionale Medien und Pflege und Aktualisierung der Internetseiten des Bezirk 1). Zum Thema Internet ging ein herzlicher Dank an Burkhard Wörner (Referent für EDV und Internet), der auch letztes Jahr viel Unterstützung geliefert hat, und an den Gesamtvorstand.
 
Kassenprüfer Hans Schweizer bescheinigte Richard Wallenfels eine tadellose Kassen- und Buchführung und empfahl seine Entlastung.
 
Gerhard Wörner stellte der Versammlung als Wahlleiter den Antrag auf Entlastung des Vorstandes en bloc und dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit. Die Versammlung entschied einstimmig dafür. Die Entlastung des gesamten Vorstandes erfolgte ebenfalls einstimmig.
 
Somit standen nun die Neuwahlen des Vorstandes an und Gerhard Wörner schlug Hans-Wolfgang Kende als Vorstandsvorsitzenden vor. Seitens der Versammlung wurden keine weiteren Kandidaten vorgeschlagen und Hans-Wolfgang Kende wurde von der Versammlung einstimmig zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt.
Richard Wallenfels (Schatzmeister), Stefan Bitenc (Bezirkssportwart), Inge Fath (Bezirksjugendwartin) und Petra Schreiner (Bezirkspressewartin) kandidierten ebenfalls erneut für ihre Ämter. Die Versammlung entschied einstimmig, die drei Personen en bloc zu wählen und bestätigte alle Kandidaten einstimmig in ihren Funktionen.
 
Hans Schweizer wurde von der Versammlung für weitere 2 Jahre als 1. Kassenprüfer einstimmig bestätigt, Dirk Bergner, 1. Vorsitzender des TC Ketsch, und Ersatzkassenprüfer Dr. Ulf Baus, 1. Vorsitzender TSG Germania Dossenheim, wurden von den Vereinsvertretern als weitere Kassenprüfer gewählt.
 
Ein Vereinsvertreter des TC Hardheim fragte im Zusammenhang mit dem Tagesordnungspunkt „Anträge für die Mitgliederversammlung des Verbandes am 21.03.2009“, ob es denkbar sei, eine Sonderregelung für das Spielen in zwei Landesverbänden in grenznahen Gebieten zu beantragen (ähnlich der Regelung, die für Spielern aus der Schweiz in grenznahen deutschen Gebieten einmal getroffen wurde). Inge Fath kommentierte, dass der DTB zwar momentan über eine solche Regelung nachdenkt, jedoch noch keine Entscheidung getroffen wurde. Richard Wallenfels bat den TC Hardheim, diesen Antrag form- und fristgerecht schriftlich in der Geschäftsstelle einzureichen, soweit er wirklich zur Diskussion gestellt werden soll.
 
Es wurden keine sonstigen Anträge seitens der Vereinsvertreter gestellt.
 
Am Ende der Mitgliederversammlung danke Hans-Wolfgang Kende den Vereinsvertretern für das entgegengebrachte Vertrauen und verabschiedete die Anwesenden mit den besten Wünschen für die kommende Saison.

Der neue (alte) Bezirksvorstand 2009 v.l.: Hans-Wolfgang Kende, Inge Fath, Richard Wallenfels, Petra Schreiner, Ehrenvorsitzender Gerhard Wörner, Stefan Bitenc
Der neue (alte) Bezirksvorstand 2009 v.l.: Hans-Wolfgang Kende, Inge Fath, Richard Wallenfels, Petra Schreiner, Ehrenvorsitzender Gerhard Wörner, Stefan Bitenc

30.06.2009

Teilnahmeberechtigung an Aufstiegsspielen der Sommerverbandsrunde 2009/Jugend

Hinweis: Bei den in den Durchführungsbestimmungen der Jugend des Bezirk 1 veröffentlichten Aufstiegsspielen handelt es sich NICHT um Relegationsspiele im Sinne des § 18 Abs. 7 der Wettspielordnung des BTV. Das heißt, alle Jugendlichen, die auf der entsprechenden Meldeliste stehen, sind spielberechtigt - auch, wenn sie bisher an weniger als zwei Mannschaftsspielen dieser Mannschaft in der laufenden Runde des Spieljahres teilgenommen haben, es sei denn, der Jugendliche hat seine Spielberechtigung gem. § 18 Abs. 4, § 19 oder § 20 verloren.

 

 

Inge Fath, Bezirksjugendwartin

Hans-Reiner Iser, Koordinator Sommerverbandsrunde Jugend

 


20.04.2009

Neue Telefonnummer Beate Lutz (Spielleiterin Damen)

 
Unsere Spielleiterin Beate Lutz hat eine neue Telefonnummer bekommen.
Da die Nummer erst nach Redaktionsschluss des Jahrbuches bekannt wurde, konnten die neuen Angaben im Buch leider nicht mehr aktualisiert werden.
 
Die vollständigen Kontaktdaten lauten:
 
Beate Lutz
Spielleiterin Damen
Sachsenweg 1
68782 Brühl
Tel.: 0 62 02 - 4 09 03 56
Mobil: 0171-44 32 817
 

26.03.2009

Information über den Bezug der Jahrbücher im Spieljahr 2009

Im Jahr 2009 gibt es nur noch ein Jahrbuch des BTV, indem die Informationen der bisherigen zwei Bücher enthalten sind (z.B. die Wettspielordnung, Adressen, Tennisregeln, Namen und Anschrift der Spielleiter, Durchführungsbestimmungen etc.). Spielpläne sind nicht mehr im Jahrbuch enthalten, bei Bedarf können diese von den Internetseiten des BTV ausgedruckt werden.
 
Der Verteilerschlüssel wurde geändert.
 
Alle Vereine mit Mannschaften erhalten folgenden Pflichtbezug
Drei Bücher plus abgerundeter Wert aus (Anzahl der Mannschaften, dividiert durch 3)
d.h. ein Verein mit zwei Mannschaften erhält 4 Bücher, ein Verein mit 11 Mannschaften erhält 6 Bücher.
Ein Buch kostet Euro 6,50
 
Die Ausgabe der Jahrbücher erfolgt, soweit es den Pflichtbezug betrifft, bei der Sport- und Jugendwarte Tagung am 18. April 2009 in Eppelheim. Bücher, die dort nicht abgeholt werden, werden zugesandt, dafür werden die Versandkosten zusätzlich in Rechnung gestellt.
 
Sollten Sie mehr Bücher als den Pflichtbezug benötigen, können Sie diese bei der Geschäftsstelle des Verbandes in Leimen bestellen. Da die Anzahl der „freien“ Exemplare begrenzt ist, gilt die Reihenfolge des Bestelleingangs.
 
Falls Sie diese zusätzlichen (zusätzlich zum Pflichtbezug) Bücher bei der Sport- und Jugendwarte Tagung des Bezirks abholen möchten oder durch einen Beauftragten mitnehmen lassen wollen, geben Sie eine Kopie (oder eine sonstige Information) Ihrer Bestellung an den Unterzeichner, wir werden uns dann bemühen, auch diese Bücher bei der Sport- und Jugendwarte Tagung bereitzuhalten. Dieser „Service“ gilt für alle Bestellungen, über die uns eine Information bis zum 08. April vorliegt.
 
Richard Wallenfels
Schatzmeister

07.02.2009

Wir trauern um Wolfgang Ahr

Tief betroffen haben wir die Nachricht vom Tod von Wolfgang Ahr vernommen. Unsere Anteilnahme gilt allen Familienmitgliedern.

 

Wir werden Wolfgang Ahr und seine langjährigen Verdienste als ehrenamtlicher Kassenprüfer im Badischen Tennisverband stets in guter Erinnerung behalten.

 

Der Vorstand des Bezirks 1


22.09.2008

Wir trauern um Mario Mensing

Die Nachricht vom Tod von Mario Mensing hat uns tief erschüttert. Unsere Anteilnahme gilt seiner Ehefrau Ulrike, seinem Sohn Simon und allen Familienmitgliedern.
 
Wir verneigen uns vor einer großen Persönlichkeit des Tennissports, der bis zum Schluss zuversichtlich gegen seine schwere Krankheit gekämpft hat, und werden Mario Mensing stets in guter Erinnerung behalten.
 
 
Der Vorstand des Bezirks 1 
 
 

17.04.2008

Sport- und Jugendwartetagung 2008

 

 

Positive Resonanz zu allen Neuerungen bei der Sport- und Jugendwartetagung im Bezirk 1
 
(ps) Traditionsgemäß erfolgt die Ausgabe der Bezirksjahrbücher im Bezirk 1 vor der Sport- und Jugendwartetagung. Auch dieses Jahr wurden die Bücher an zwei Stellen ausgegeben, wodurch sich lange Warteschlangen verhindern ließen. Schatzmeister Richard Wallenfels „kanalisierte“ die ankommenden Vereinsvertreter mit Abfrage der Vereinsnummer an die richtigen Tische. Ein besonderer Dank für die Ausgabe geht hierbei an Inge Fath, Martina Sauer-Schermuly, Burkhard Wörner und Petra Schreiner. Gerhard Wörner, Stefan Bitenc und Burkhard Wörner hatten dankenswerterweise bereits am Vormittag alle Tische in der Rudolf-Wild-Halle aufgestellt.
 
Der Bezirksvorsitzende Hans-Wolfgang Kende begrüßte ca. 160 Vereinsvertreter des Bezirk Rhein/Neckar-Odenwald, den Ehrenvorsitzenden Herrn Gerhard Wörner sowie alle ehrenamtlichen Mitarbeiter. Er drückte sein Verständnis dafür aus, dass die verantwortlichen Sport- und Jugendwarte mit den zahlreichen Neuerungen gehadert haben und dankte für die große Kooperationsbereitschaft.
 
Hans-Wolfgang Kende wies auf drei bevorstehende Top-Veranstaltungen im Mai hin:
- Jugend-Bezirksmeisterschaften in Sandhausen und Plankstadt vom 01.-04. Mai 2008
- Offene Bezirkmeisterschaften der Erwachsenen vom 08.-11.Mai 2008
- Baden-Württembergische Meisterschaften beim Heidelberger TC vom 21.-25.Mai 2008
 
Darüber hinaus ist es dem Präsidenten des BTV, Herrn Peter Nirmaier, gelungen, die Deutschen Hallenmeisterschaften vom 09.-14.12.2008 nach Baden, d.h. in die Baden-Arena nach Offenburg zu holen.
 
Kende danke seinen Vorstandkollegen und –kolleginnen für die gute Zusammenarbeit und allen Referenten und Referentinnen, die ihre Aufgaben wieder einmal bestens erledigt haben. Ebenso galt sein Dank den Bezirkstrainern, die Jungtalente mit viel Einsatz und Engagement betreut und motiviert haben.
 
Im Anschluss bat Kende Sigrid Arnold auf die Bühne und dankte ihr für über 20 Jahre Referententätigkeit mit einem großen Blumenstrauß und einem Ehrenteller. Gertrud Klöppel hatte Sigrid Arnold 1982 um Unterstützung in ihrem damaligen Damenreferentenamt gebeten. Die beiden kannten sich, da Sigrid Arnold Mannschaftsführerin der Damenmannschaft des TC SW Neckarau war. Am Anfang war es nur ein wenig Hilfe - als Gertrud Klöppel 1985 von ihrem Amt zurücktrat, übernahm Sigrid Arnold die Damenmannschaften als Referentin.
 
Sigrid Arnold hat ihre ehrenamtliche Tätigkeit immer gerne und mit großem Engagement ausgeübt. Besonders gefallen hat ihr der Kontakt mit den Sportwarten und Mannschaftsführerinnen der Vereine und es gab kein Problem, das sie nicht versucht hat, zu lösen. Sie hatte ein offenes Ohr und ein großes Herz für die Anliegen ihrer Schützlinge und versuchte immer, mit Rücksicht auf die Belange der Vereine zu handeln und zu entscheiden.
 
Nach den Dankesworten von Hans-Wolfgang Kende ließ es sich Sigrid Arnold nicht nehmen, selbst ein paar Worte zu sagen: " Alles habe ich leider nicht nach meinen Vorstellungen erreicht: Ich hätte mir gewünscht, dass der Spieltag der Damen wieder auf Samstag zurück verlegt wird und dass eine Kommission gegründet wird, die sich um Härtefälle kümmert. Insgesamt war es eine schöne Zeit und ich hänge eigentlich jetzt noch an diesem Amt und trauere den Aufgaben nach, die ich jetzt nicht mehr haben werde. Andererseits war es eine lange Amtsperiode und irgendwann muss man mal loslassen können. Ich habe jetzt mehr Zeit für meine Familie und genieße das. Ich stehe Beate Lutz, die "meine" Mannschaften nun übernommen hat, jederzeit gerne mit Rat und Tat zu Seite, falls sie dies möchte.“
 
Lang anhaltender Applaus der anwesenden Vereinsvertreter und des Bezirksvorstandes waren ein schönes Kompliment an Sigrid Arnold für ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement.
 
Bezirkssportwart Stefan Bitenc begann seinen Bericht mit einem Dank an die Sport- und Jugendwarte, die vor dieser Saison ebenso einen erheblichen Mehraufwand zu meistern hatten wie die Verbandsmitarbeiter. Es gab einiger Neuerungen, bei denen Fehler erst in der Praxis erkannt wurden, Spieler fehlten auf einmal in den Meldelisten, da diese noch mit einen anderen Verein in der DTB-Datenbank hinterlegt waren. Was macht man mit der Leistungsklasse? Es mussten Gespräche mit Mannschaftsführern, Spielern und Trainern geführt werden. Fehlermeldungen traten auf, die keinen Sinn machten. Probleme, die diskutiert und gelöst wurden. Als äußerst wichtig bezeichnete Bitenc die Kommunikation, das Lesen und Weiterleiten von Informationen und vor allem der rechtzeitige Beginn, sich damit auseinander zu setzen. Wer sich erst auf den letzten Drücker mit der Materie befasst hatte, bekam prompt Probleme.
 
Besonders bei der Zuordnung der Spieler zu den Vereinen gab es in Bezug auf die Meldelisten erhebliche Arbeit zu leisten. Momentan besitzen ca. 70.000 Spieler und Spielerinnen in Baden eine ID-Nummer. Die Datensätze von 10.000 Spielern mussten vor Abgabe der namentlichen Mannschaftsmeldung geändert werden, weil eine falsche, bzw. nicht mehr aktuelle Vereinszugehörigkeit bei den Spielern hinterlegt war und Vereine Spieler dadurch nicht melden konnten. Mit dieser großen Anzahl von anfallenden Korrekturen hatte niemand gerechnet. Ein besonderer Dank geht hierbei speziell an Frau Kornek und an alle anderen Mitarbeiter der BTV-Geschäftsstelle in Leimen. Mit viel Geduld wurden unzählige Fragen seitens der Vereinsvertreter beantwortet und Probleme gelöst.
 
Bitenc wies darauf hin, dass Daten und Angaben, die bei der ID-Nummer eines jeden Spielers hinterlegt sind, aus Datenschutzgründen ausschließlich vom Spieler selbst über die Turnierplattform des DTB geändert werden dürfen. Um im nächsten Jahr einen ähnlichen Arbeitsaufwand zu verhindern, bat Bitenc, Daten rechtzeitig im Falle eines Vereinswechsels zu ändern.
 
Bereinigung von Datenmüll
Stefan Bitenc bat um Bereinigung des Datenmülls in den Listen der namentlichen Mannschaftsmeldungen der eigenen Vereine. Spieler werden manchmal mit doppelten ID-Nummern geführt, sind verstorben oder ausgetreten und Jugendliche, die inzwischen evtl. überhaupt kein Tennis mehr spielen, werden noch geführt.
 
Aufforderung an alle Vereine:
Bitte bereinigen Sie die Listen aller Spieler und Spielerinnen, die in ihren namentlichen Mannschaftsmeldungen aufgeführt, bzw. zur Auswahl angeboten werden. Erstellen Sie eine Liste aller Spieler, die nicht mehr in Ihrem Verein spielen mit den Spalten „Name“, „ID-Nummer“ und „Grund“ und schicken Sie die komplette Liste (bitte keine einzelnen Datensätze) an die Geschäftsstelle in Leimen, Frau Kornek, E-Mail: kornek@badischertennisverband.de. Doppelte ID-Nummern werden dann gelöscht oder die Vereinszugehörigkeit der Spieler wird gelöscht. Damit steht der Spieler als „vereinslos“, kann aber seine Zugehörigkeit jederzeit selbst ändern.
 
Der Nutzen für die Vereine ? Sie haben eine bereinigte Datenbank und einen besseren Überblick, wer nächstes Jahr für Mannschaftsmeldungen zur Verfügung steht.
 
 
Ab 2009 wird es folgende Änderung in der Regionalliga und auf Verbands- und Bezirksebene geben:
Die Konkurrenz Herren 65 wird nur noch in 4er Mannschaften spielen.
 
Bereits ab 2008 muss in der Regionalliga der dritte Satz in den Doppeln als Match-Tie-Break gespielt werden. Es erfolgt kein Wechsel der Bälle vor einem 3. Satz, der als Match-Tie-Break gespielt wird.
 
Stefan Bitenc nahm weiterhin zur Einführung des Leistungsklassensystems Stellung.
90 % aller Rückmeldungen waren bis jetzt positiv. Die Vorteile sind eine gerechtere Aufstellung von Mannschaftsspielern, es gibt weniger Diskussionen betreffend der Aufstellung innerhalb des Vereins, es ist eine Motivation durch ein Punktesystem gegeben und eine neue Turnierlandschaft kann entstehen.
 
Bitenc räumte ein, dass einige Jugendliche in recht hohe Leistungsklassen eingestuft wurden – zwar zu Recht infolge ihrer Ergebnisse in Jugendmannschaften, jedoch teilweise nicht leistungsgerecht beim Heranziehen des Vergleichs in Aktiven-Mannschaften. Einige Vereine wären dadurch gezwungen gewesen, Jugendliche vor stärkeren Aktiven zu melden, weil sie eine höhere Leistungsklasse hatten. Anträgen, die Leistungsklasse dieser Jugendlichen zu ändern, wurde bei entsprechender Begründung stattgegeben. Die Problematik ist bekannt und Bitenc sicherte zu, auch hier in Zukunft Lösungen für eine leistungsgerechte Einordnung in Aktiven-Mannschaften gemeinsam mit den Vereinen zu finden. Leistungsklassenturniere werden ab 2009 angeboten.
 
Das genaue Punktesystem wird noch veröffentlicht. Soviel vorab:
·          ein Spieler bekommt Punkte für Siege in der Verbandsrunde
·          ein Spieler geht 2 LK nach unten, wenn er in einer Saison keinen Mannschaftswettbewerb bestreitet
·          Ergebnisse bei den Bezirks- und Baden-Württembergischen Meisterschaften fließen in die Bewertung ein
 
Die nächste Berechnung zur Ermittlung der Leistungsklassen erfolgt im Oktober 2008. Sollte es Anträge auf Änderung der Leistungsklasse von Spielern für die Saison 2009 geben, müssen diese schlüssig begründet werden, bevor eine noch einzurichtende Instanz diesen zustimmt.
 
Stefan Bitenc ging wie folgt auf die wichtigsten Änderungen im Wettspielbetrieb ein:
 
Ergebnismeldung:
Der Modus bleibt gleich, die Ergebnismeldung muss am Spieltag bis 24:00 Uhr erfolgen (vorher: 19:00 Uhr). Die Einzelergebnisse müssen bis zum ersten Werktag nach dem Spieltag bis 24:00 Uhr eingegeben sein (vorher: 2. Werktag).
 
Wettspielordnung:
Spielverlegungen nach vorne sind ohne Genehmigung des Referenten in gegenseitigem Einvernehmen beider Vereine möglich. Der Referent muss aber über die Verlegung umgehend informiert werden. Spielverlegungen nach hinten sind nur in Ausnahmefällen mit vorheriger Genehmigung des Referenten möglich (vorher: Der Referent musste bei Verlegungen nach vorne und hinten Genehmigung erteilen).
  
Teilnahmerecht von Spielern
Sowohl in den Einzel- als auch den Doppelspielen müssen bei Sechser-Mannschaften jeweils mindestens vier, bei Vierer-Mannschaften jeweils mindestens zwei Deutsche im Sinne des § 4 WSpO eingesetzt werden.
 
ACHTUNG: Das wirkt sich bei 6er Mannschaften auf die Spielberechtigung für die 2. oder folgende Mannschaften wie folgt aus: Erst der fünfte gemeldete Deutsche ist für die 2. Mannschaft spielberechtigt (und analog der neunte deutsche für die 3. Mannschaft), unabhängig davon, an welcher Meldeposition er steht.
 
Laut § 4 der Wettspielordnung des Badischen Tennisverbandes können Spieler, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, aber seit mehr als fünf Jahren in Deutschland gemeldet sind und dies durch eine Bescheinigung in Textform des Einwohnermeldeamts oder Ausländeramtes nachweisen sowie seit mehr als fünf Jahren Mitglied in Vereinen der Landesverbände des DTB sind, Deutschen im Sinne der Wettspielordnung gleichgestellt werden.
 
Entsprechende Anträge müssen immer vor Spielbeginn an die Badische Geschäftsstelle, Frau Kornek, gestellt werden.
 
 
Verlust der Spielberechtigung für einzelne Mannschaften
Spieler, die mehr als zweimal in einer höheren Mannschaft des gleichen Wettbewerbs gespielt haben, verlieren ihre Spielberechtigung für alle unteren Mannschaften (bisher: mehr als einmal)
 
Ein Spieler kann an einem Kalendertag nur an einem Mannschaftsspiel teilnehmen.
Dies gilt auch für Nachholspiele, z.B. ist es nicht möglich, einen Spieler an selben Tag bei einem regulär angesetzten Verbandsspiel und außerdem bei einem Nachholspiel, z.B. im Doppel, einzusetzen. Samstag und Sonntag gelten als zwei Kalendertage.
 
Ordnungsgeldbescheide
Stefan Bitenc wies darauf hin, dass das Ausstellen von Ordnungsgeldern Bestandteil der Wettspielordnung ist. Die Höhe der Ordnungsgelder ist festgelegt. Letztes Jahr wurden während der „Einführungsphase“ der Neuerungen bezüglich der Online-Eingabe der Spielberichte kaum Ordnungsgelder ausgestellt. Bitenc bat um Verständnis, dass es zu Beginn der kommenden Saison keine „Schonfrist“ geben wird und appellierte an die Vereine, Ergebnisse und Spielberichte fristgerecht einzugeben. Jede Mannschaft in einer Gruppe hat Interesse daran, die Ergebnisse der anderen Begegnungen termingerecht einzusehen.
 
Spielzeitverkürzung/Match-Tie-Break
Die Herren 55, 60, 65 ,70 und die Damen 50, 55 und 60
müssen den 3. Satz in den Einzel- und Doppelspielen als Match-Tie-Break spielen.
 
Die Herren, Herren 30, 40, 50 und die Damen, Damen 30 und 40
müssen den 3. Satz in den Doppelspielen als Match Tie-Break spielen.
In den Einzelspielen kann im dritten Satz ein Match-Tie-Break gespielt werden, wenn sich beide Spieler darauf einigen. Ist ein Spieler einer Paarung damit nicht einverstanden, muss der dritte Satz ausgespielt werden.
 
Es ist kein Zeitpunkt festgelegt, wann diese Entscheidung getroffen werden muss, einen Match-Tie-Break im Einzel zu spielen, spätestens jedoch vor Beginn des 3. Satzes. Eine einmal vereinbarte Entscheidung (z.B. vor Beginn des Matches) kann zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr rückgängig gemacht werden). Die Entscheidung, ob ein Match-Tie-Break als 3. Satz gespielt wird, kann jede Paarung für sich entscheiden, sie ist nicht von den Entscheidungen der anderen Begegnungen abhängig.
Empfehlung: Wird die Vereinbarung vor Beginn eines Matches im Einverständnis beider Spieler getroffen, sollte dies im Spielbereicht unter Beisein beider Spieler vom Oberschiedsrichter vermerkt werden, um spätere Unstimmigkeiten zu vermeiden.
 
Bei den gesamten Spielen der Jugendmannschaften
muss der 3. Satz im Einzel wie auch im Doppel als Match-Tie-Break gespielt werden.
 
Die Kleinfeldmannschaften spielen nach der gesonderten Ausschreibung.
 
Wird der dritte Satz als Match-Tie-Break ausgespielt, lautet das Ergebnis des dritten Satzes im Spielbericht 1:0 oder 0:1.
 
Was ist ein Match-Tie-Break?
 
Entscheidender Match-Tie-Break bis 10 Punkte (ITF Regel ):
Bei einem Spielstand von 1:1 Sätzen in einem Match auf zwei Gewinnsätze ist ein Tie-Break-Spiel zu spielen, um das Wettspiel zu entscheiden. Dieses Tie-Break-Spiel ersetzt den entscheidenden letzten Satz. Der Spieler/das Doppelpaar, der/das zuerst zehn Punkte gewonnen hat, gewinnt diesen Match-Tie-Break und das Wettspiel, vorausgesetzt, es besteht ein Vorsprung von zwei Punkten gegenüber dem Gegner/den Gegnern.
 
Bei Anwendung des entscheidenden Match-Tie-Breaks als Ersatz des letzten Satzes:
·          wird die ursprüngliche Reihenfolge beim Aufschlag beibehalten,
·          darf im Doppel die Reihenfolge beim Aufschlag und Rückschlag geändert werden, wie zu Beginn eines jeden Satzes
·          gibt es vor Beginn des entscheidenden Match-Tie-Breaks eine Satzpause von 120 Sekunden für die nicht von einer gesonderten Pausenregelung betroffenen Konkurrenzen (Spieler der Altersklassen 40 und älter können in Wettbewerben dieser Altersklassen eine Ruhepause von zehn Minuten nach dem 2. Satz beanspruchen. Jugendliche der Altersklassen U 12 und jünger können in Wettbewerben dieser Altersklassen eine Ruhepause von fünf Minuten nach dem 1. Satz und zehn Minuten nach dem 2. Satz beanspruchen). Die Pausenregelung gilt auch, wenn der dritte Satz als Match-Tie-Break gespielt wird.
 
 
Plätze/Spielverlegung in eine Halle
In eine Halle kann ein Spiel der auf Bezirksebene spielenden Mannschaften vom Oberschiedsrichter nur im beiderseitigen Einverständnis verlegt werden. Auf Verbandsebene muss bei Unbespielbarkeit der Freiplätze das Spiel in einer Halle durchgeführt oder fortgesetzt werden. Eine in der Halle begonnene oder fortgesetzte Spielpaarung muss auch in der Halle beendet werden.
 
Die Fortsetzung eines Mannschaftsspiels im Freien unter Flutlicht kann nur im Einverständnis beider Mannschaften erfolgen.
  
Spielewertung bei Einsatz nicht spielberechtigter Spieler
Wird ein nicht spielberechtigter Spieler im Einzel eingesetzt, erfolgt eine Wertung des gesamten Verbandsspiels mit 0:9. Wurde ein nicht spielberechtigter Spieler „nur“ im Doppel eingesetzt, werden alle Doppel als verloren gewertet, die gespielten Einzelpunkte bleiben bestehen.
  
Am Ende seiner Ausführungen stellte Stefan Bitenc noch den Erfolg der Herrenmannschaft des TK GW Mannheim als Deutscher Meister heraus und nannte die Mannschaftsbezirksmeister (Erwähnung bereits in vergangenen Ausgaben, daher wird an dieser Stelle darauf verzichtet).
 
Ein Dankeschön galt auch allen Bezirksreferenten für ihre geleistete Arbeit.
 
 
Die zahlreichen Kommentare, Anregungen und Fragen aus der Versammlung im Anschluss an den Beitrag von Stefan Bitenc wurden seitens des Vorstandes gerne entgegen genommen und entsprechend beantwortet.
 
Jede Menge Komplimente gab es für die Damen der Geschäftsstelle, insbesondere für Frau Kornek, für die großartige Hilfe bei allen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit der Erstellung der namentlichen Mannschaftsmeldungen.
 
Eine Vereinsvertreterin sprach sich dafür aus, die Gruppen bei einigen Ligen/Klassen der Jugendlichen größer zu machen, es sei schade, wenn Jugendliche nur 4 Spiele hätten. Bezirksjugendwartin Inge Fath ist die Problematik bekannt. Bei einigen Gruppeneinteilungen gab es nach Mannschaftsmeldeschluss und nach erfolgter Gruppeneinteilung noch Abmeldungen von Mannschaften, wodurch diese kleinen Gruppen zustande kamen. Nachträgliche Änderungen der Gruppeneinteilungen sind nicht zulässig.
 
Bemängelt wurde, dass man sich Spielberichtsbögen seit diesem Jahr nur noch vom Internet herunterladen kann. Eine spontane Umfrage in der Versammlung machte deutlich, dass die Mehrheit der Anwesenden gerne wieder die Möglichkeit haben möchte, durchschreibende Spielberichtsbögen in Blockform zu erwerben. Stefan Bitenc wird recherchieren, wie hoch der Kostenaufwand sein würde, die Blöcke erneut mit einer kleineren Stückzahl aufzulegen. Außerdem wird er diese Resonanz bei einem nächsten Treffen der Verbandssportkommission weitergeben um herauszufinden, ob ein ähnlicher Bedarf in anderen Bezirken besteht.
 
Ein Vereinsvertreter lobte die Umsetzung der Neuerungen: „Ich möchte den Verantwortlichen des BTV ein Kompliment für die Abwicklung der Umstellung machen. Auch, wenn nicht alles reibungslos gelaufen ist, haben hier viele Mitarbeiter gute Arbeit geleistet. Man sollte die Ansprüche an Ehrenämter nicht zu hoch schrauben.“ Eindeutig ein Kompliment besonderer Art, über das sich der Bezirksvorstand und alle anderen anwesenden ehrenamtlichen Mitarbeiter gefreut haben.
 
 
Bezirksjugendwartin Inge Fath dankte zu Beginn ihrer Ausführungen den Vereinsjugendwarten für die gute Zusammenarbeit und berichtete nur positives aus der Jugendabteilung. Die Verbandsspiele im Sommer gingen ohne nennenswerte Schwierigkeiten über die Bühne.
 
Über die Einzelerfolge der Spitzenspieler des Bezirks, Sina Haas, Carmen Smolka, Robin Becker, Thorsten Bertsch und Marvin Tawasi wurde in den Medien bereits ausführlich berichtet.
 
Inge Fath führte die Mannschaftsbezirksmeister der Saison 2007 auf – da hierüber ebenfalls bereits berichtet wurde, erfolgt keine nochmalige Nennung.
 
Bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften lief es nicht ganz so rund. Einen Titel konnte sich nur bei den Junioren U 18 der TC Walldorf Astoria erspielen. Vizemeister in ihren Altersklassen wurden bei den Junioren U 16 TC Walldorf Astoria, Junioren U 12 MTG BW Mannheim und bei den Juniorinnen U 14 TC Heddesheim. Dritte und vierte Plätze erspielten sich in den Konkurrenzen Juniorinnen U 18 MTG BW Mannheim, Juniorinnen U 16 TC Leutershausen, Junioren U 14 MTG BW Mannheim und Juniorinnen U 12 TC Ziegelhausen.
 
Bei den Bezirksmeisterschaften im Sommer und Winter blieben die Teilnehmerfelder konstant. Im Sommer meldeten sich 262, im Winter 251 Kinder und Jugendliche. Das Niveau der gezeigten Leistungen war sehr ansprechend. Erfreulich war, dass alle Altersklassen ausgespielt werden konnten. Über die Einzelergebnisse wurde ebenfalls bereits ausführlich berichtet.
 
Beim Badischen Mannschaftsmehrkampf der Jungen und Mädchen im Landesleistungszentrum in Leimen spielten die Jahrgänge 1997 und jünger um den Titel des Badischen Mannschaftsmehrkampf-Meisters. Hier ging es nicht um Ranglistenpunkte, sondern diejenige Mannschaft war Sieger, die in den Disziplinen Ballweitwurf, Sprung, Geschicklichkeit, Lauf, Fußballspielen und Hockey die meisten Punkte sammelte. Jeder Bezirk stellte eine Mannschaft aus 5 Mädchen und 5 Jungen, die natürlich auch Tennis-Einzel und Doppel spielten. Mit großem Abstand, nämlich 30 Punkten Vorsprung, siegte der Bezirk I mit 71 Punkten.
 
Abschließend gab Inge Fath noch einige Hinweise für die kommende Saison:
 
In der Sommersaison 2008 werden 504 Jugendmannschaften an den Start gehen. Bei der männlichen Jugend sind es 302, bei den Juniorinnen 178 Mannschaften und bei den gemischten Mannschaften 24.
 
Inge Fath äußerte: „Ich hoffe und wünsche mir, dass alle Vereine ihre Mannschaften überprüft haben. Bitte vermeiden Sie mögliche Spielverlegungen, da der diesjährige Spielplan von der Terminierung her sehr eng gestaltet ist.
 
Falls es dennoch zu Änderungen kommen sollte, so können nur noch Mannschaften gegen ein Ordnungsgeld abgemeldet und aus den Gruppen gestrichen werden. Für Spielverlegungen setzen Sie sich bitte direkt mit den einzelnen Referenten in Verbindung.“
 
Für die Spielabwicklung gibt es folgende Änderung:
 
In allen Altersklassen werden zwei normale Gewinnsätze bis 6 gespielt. Der dritte Satz wird als Match-Tie-Break bis 10, mit zwei Punkten Unterschied ausgespielt. Dieser Satz wird dann als 1:0 oder 0:1 geschrieben.
 
Beim Kleinfeld wird nach einer gesonderten Ausschreibung gespielt, die ab Mitte April im Internet auf der Homepage veröffentlicht wird. Die Ergebniseingabe erfolgt wie bei allen anderen Mannschaften auch online. Ende April werden die Spielpläne online veröffentlicht. Der namentliche Meldeschluss für diesen Wettbewerb ist der 30.4.2008. Sollten hierzu noch Fragen auftauchen, möchten sich die Vereinsvertreter bitte direkt an die zuständige Referentin, Frau Elke Schneider, wenden.
 
Hier die wichtigsten Jugendtermine im Bezirk:
Die Bezirksmeisterschaften im Sommer werden bereits vom 01. – 04. Mai 2008 in Sandhausen und Plankstadt durchgeführt. Meldeschluss: 17. April 2008.
 
Die Badischen Mannschaftsmeisterschaften werden am 13. und 14. September 2008 im Bezirk I ausgetragen. Gastgeber sind hierbei die jeweiligen Bezirksmeister in den Altersklassen. Neu bei diesem Wettbewerb ist, dass auch die Junioren und Juniorinnen U 10 den Badischen Mannschaftsmeister ermitteln. Detaillierte Ausführungen hierzu sind in den Bezirksjahrbüchern veröffentlicht.
 
Schatzmeister Richard Wallenfels verzichtete aufgrund der Dauer der Sport- und Jugendwartetagung auf einen ausführlichen Bericht und verschob seine Ausführungen auf den Bezirkstag im nächsten Jahr. Einzig merkte er an, dass die Rechnungen an die Vereine über die Mannschaftsmeldegebühren und die Bezirksjahrbücher in diesem Jahr erst nach der Sport- und Jugendwartetagung verschickt werden. Er wies auch noch daraufhin, dass die Versandkosten für die jetzt nicht abgeholten Bezirksjahrbücher im Vergleich zu letztem Jahr deutlich berechnet werden.
 
 
Bezirkspressewartin Petra Schreiner dankte dem Referenten Burkhard Wörner für seine Unterstützung bei der Pflege des Internetauftritts sowie den Vereinen für verfasste Beiträge und bat, ihr auch in Zukunft Beiträge und Bildmaterial zur Veröffentlichung in baden-tennis zu schicken – vorausgesetzt, die Themen sind nicht ausschließlich vereinsintern. Für eine breitere Öffentlichkeit sind z.B. interessant: Berichte über vereinsübergreifende Turniere, zu Jubiläen und über besondere Konzepte, an denen sich andere Vereine ein Beispiel nehmen könnten.
 
In ihrer Eigenschaft als Referentin für Turniere und Meisterschaften wies Petra Schreiner auf die bevorstehenden Bezirksmeisterschaften beim TC Weinheim 1902 e.V. vom 08.-11.05.08 hin: „Die kommenden Bezirksmeisterschaften sind zum ersten Mal verbandsübergreifend geöffnet, d.h. alle Spieler, die einem Verein des Deutschen Tennis Bundes angehören, sind teilnahmeberechtigt. Der TC Weinheim 1902 e.V. hat Sponsoren für alle Konkurrenzen gefunden und bietet mit seiner schöne Anlage die besten Voraussetzungen für dieses Turnier. Der frühe Austragungszeitpunkt ist eine ideale Vorbereitung für die Verbandsrunde und ich hoffe auf viele Teilnehmer.“
 
Hallenreferent Willi Schulz begann seinen Vortrag mit einem Bericht zur Winterhallenrunde 2007/2008, die zum ersten Mal über das Internet abgewickelt wurde. Es gab einige Probleme bei der Eingabe der Mannschaftsmeldungen, da die Zeit für die Eingaben nicht überall bekannt und sehr kurz war. Das wird sich in der kommenden Winterhallenrunde sicher verbessern lassen. In diesem Zusammenhang dankte Willi Schulz auch Frau Kornek, die alle Einzelergebnisse, die nicht online eingegeben werden konnten, termingerecht nacherfasst hat.
 
Mit der Bezahlung der Hallen treten bei Spielabsagen jedes Jahr vereinzelt Schwierigkeiten auf. Schulz wies darauf hin, dass Mannschaften, die Spiele absagen, die gesamte Hallenmiete bezahlen müssen, das sind bei 4er-Mannschaften 110.- Euro und bei 6er-Mannschaften 165.- Euro. Willi Schulz bat die Vereinsvertreter, die Mannschaftsführer und Betreuer der an der Winterhallenrunde teilnehmenden Mannschaften über die Modalitäten detailliert im Vorfeld zu informieren. Er steht für Rückfragen gerne zur Verfügung
 
Jugend
Mit 104 Mannschaften beteiligten sich in der Winterhallenrunde 10 Mannschaften mehr als im Vorjahr. Gemeldet waren 39 Mädchen-Mannschaften und 65 Jungen-Mannschaften.
Mit 242 Spielen wurden in 21 verschiedenen Tennishallen die Hallenbezirksmeister ermittelt.
Die Hallenbezirksmeister konnten aus Termingründen nicht in den Hallen geehrt werden, die Ehrung erfolgt am Ende der Sport- und Jugendwartetagung.
 
Jugend-Hallenbezirksmeister 2007/2008 wurden:
Juniorinnen U 12: Heidelberger TC, Juniorinnen U14: TC BW Schwetzingen, Juniorinnen U 16: 1. TC RW Wiesloch, Juniorinnen U18: TC Leutershausen, Junioren U 10: TC Ketsch, Junioren U 12: TC Schriesheim, Junioren U 14: Eppelheimer TC, Junioren U 16: TC Leutershausen, Junioren U 18: TC RW Neckarbischofsheim
 
Erwachsene
Bei den Erwachsenen nahmen nur 34 Mannschaften an der diesjährigen Winterhallenrunde teil. Da bei den Herren nur 10 Mannschaften gemeldet waren, wurde in 2 Gruppen gespielt, wodurch ein recht großer Leistungsunterschied in den Gruppen gegeben war.
Die beiden Gruppenersten trugen ein Endspiel um die Hallenbezirksmeisterschaften aus.
 
Hallenbezirksmeister 2007/2008 wurden:
 
Herren: TC Ketsch, der sich mit 5:4 gegen den Eppelheimer TC durchsetzen konnte, Damen: TC Ketsch, Herren 40: TSG TC Frauenweiler/TC Kurpfalz St. Ilgen.
Kreismeister:
Herren: TC Schlierstadt, Damen: TC SW Neckarau, Damen 30: TC BG Bad Rappenau
 
 
Ausblick auf die kommende Winterhallenrunde
Zu Änderungen der Durchführungsbestimmungen können noch keine Angaben gemacht werden, die Vereine werden ggf. im Rahmen der Ausschreibungen rechtzeitig informiert.
 
 
Hans-Wolfgang Kende dankte vor der Ehrung der Bezirksmannschaftsmeister und der Hallenmannschaftsmeister allen Vereinsvertretern für ihr Kommen und wünschte eine erfolgreiche und harmonische Saison 2008.
 

03.08.2007

Volles Haus bei der Sport- und Jugendwartetagung 2007

(ps) Verblüfft schauten viele Vereinsvertreter, die wie üblich vor Beginn der Sport- und Jugendwartetagung am 24.03.07 ihre Bezirksjahrbücher abholen wollten. Keine lange Warteschlange bei der Ausgabe, da man im Bezirk 1 dieses Jahr zwei Ausgabestellen, nach Vereinsnummern geteilt, in der Halle aufgestellt hatte. Erfreute und entspannte Gesichter bei den Abholern der Bücher bestätigten die gute Idee der Verantwortlichen.
 
Der neue Bezirksvorsitzende Hans-Wolfgang-Kende freute sich, im Vergleich zu den letzten Jahren  überdurchschnittlich viele Sport- und Jugendwarte begrüßen zu können. Kende stellte sich kurz vor und ging anschließend auf die wesentlichen Änderungen der Wettspielordnung ein, die am 17.03.07 auf der Mitgliederversammlung in Baden-Baden verabschiedet wurden und ab sofort Gültigkeit besitzen sowie auf die Spielzeitverkürzung im Bezirk 1.
 
Wesentliche Änderungen in der Wettspielordnung mit sofortiger Gültigkeit:
 
Doppel: In 4er-Mannschaften (unabhängig ob Jugend oder Erwachsene) darf der Spieler mit der niedrigsten Platzziffer auch im zweiten Doppel spielen, bisher musste er im ersten Doppel antreten.
 
Schweizer Spieler: Diese werden im Geltungsbereich der WSpO, d.h. von den Kreisklassen bis zur Badenliga, zukünftig EU-Bürgern gleichgestellt. Damit kommt man den Vereinen an Bodensee, Hoch- und Oberrhein mit einer großen Zahl an schweizerischen Mitgliedern entgegen.
 
Mehrfacher Einsatz an einem Tag: Bisher war es Jugendlichen im Gegensatz zu Erwachsenen möglich, in zwei verschiedenen Mannschaften an einem Tag zu spielen. Diese Regelung wurde gestrichen, da sie im Widerspruch zur Jugend- und Turnierordnung des DTB stand, in der eine Höchstzahl von Matches pro Tag festgelegt ist. Somit gilt nun einheitlich für alle: EIN Tag – EINE Mannschaft.
 
Verzicht auf den Versand der Spielberichtsbögen: Auf den bisher üblichen Versand der Spielberichtsbögen per Post oder Fax an die Spielleiter kann verzichtet werden. Der Heim- und der Gastverein bekommen jeweils eine Ausfertigung des Spielberichts. Lediglich im Fall von Protesten gegen Spielwertungen oder bei völlig unklaren Ergebnissen wird der Spielleiter zukünftig den Original-Spielbericht beim Heimverein anfordern. Dieser muss den Bericht für solche Fälle bis Ende des Jahres aufbewahren.
 
Die bisherigen Spielberichtsbögen können weiterhin verwendet werden. Es wird auch die Möglichkeit geben, im Internet Blanko-Spielberichtsbögen herunterzuladen und auszudrucken. Für die Gastmannschaft könnte eine Kopie des ausgefüllten Spielberichtes mittels Blaupapier gemacht werden, falls im Vereinshaus kein Kopiergerät zur Verfügung steht. Eine korrekte Abschrift des Spielberichtes reicht ebenfalls zur Weitergabe an die Gastmannschaft aus.
 
Online-Ergebniseingabe der Einzel- und Doppelergebnisse:
Die Darstellung der Ergebnisse aller einzelnen Spielpaarungen eines Verbandsspiels im Internet wird erweitert und verbessert. Die Eingabe der Einzel- und Doppelergebnisse wird für alle Ligen, Konkurrenzen und Altersklassen verpflichtend. Verantwortlich für die pünktlich Ergebnismitteilung ist der gastgebende Verein. Die Frist für die Eingabe des Onlinespielberichts (alle Einzel- und
Doppelergebnisse) ist der 2. Werktag, 22:00 Uhr nach dem Spieltag. Samstag zählt als Werktag!
 
Für bis zu drei Werktagen nach diesem Termin eingegebene Spielberichte wird der Verein bei Jugendmannschaften mit einem Ordnungsgeld von EUR 10,00, bei allen anderen Mannschaften von EUR 15,00 belegt. Für mehr als 3 Werktage nach diesem Termin eingegebene Spielberichte wird der Verein mit einem zusätzlichen Ordnungsgeld bei Jugendmannschaften von EUR 20,00 und bei allen anderen Mannschaften von EUR 30,00 belegt. Muss ein Spielleiter aufgrund fehlender oder verspäteter Eingabe den schriftlichen Spielbericht beim Heimatverein anfordern, so wird dieser mit einer Bearbeitungsgebühr von EUR 10,00 belegt. Jeder Verein sollte bis spätestens 14 Tage nach Online-Eingabe des Spielberichts den Spielleiter über vermeintliche Fehleintragungen informieren.
 
Bei Spielabbruch ist der Spielbericht mit dem Spielstand bei Abbruch und einem entsprechenden Vermerk online einzugeben und ggf. ein Terminvorschlag für die Neuansetzung anzubringen. Bei der Fortsetzung ist online der vorläufige Spielbericht zu vervollständigen.
 
Die Ergebnismeldung bzw. Nachholtermine der Verbandsspiele sind wie auch im vergangenen Jahr sofort nach Spielende oder spätestens bis Sonntag, 19:00 Uhr per SMS oder Internet zu übermitteln.
 
Erfolgt die Ergebniseingabe der Einzel- und Doppelergebnisse eines Verbandsspiels bereits bis Sonntag, 19:00 Uhr, kann auf die reine Ergebnismeldung per SMS oder Internet verzichtet werden.
 
Die erläuterten Änderungen betreffen in der Wettspielordnung die Paragraphen 15 (Ziff. 2), 16 (Ziff. 2), 24 (Ziff. 4c und 5) sowie 31. Dort (u.a. auf der Homepage des BTV unter „Regelwerke“) finden Sie den genauen Wortlaut.
 
 
Zusätzlich gelten ab sofort folgende Spielzeitverkürzungen im Bezirk 1:
 
Damen 50,55 und Herren 55, 60, 65 und 70
Die genannten Altersklassen müssen den dritten Satz als Super Tie-Break spielen (bis 10 anstatt 7). Die Ergebniseingang dieses Satzes in der Online-Eingabe lautet aber immer 6:7, bzw. 7:6.
 
Juniorinnen/Junioren U14, U12
Die genannten Altersklassen müssen den dritten Satz als Super Tie-Break spielen (bis 10 anstatt 7). Die Ergebniseingang dieses Satzes in der Online-Eingabe lautet aber immer 6:7, bzw. 7:6.
 
Juniorinnen/Junioren/Gemischte Mannschaft U10
Spielen zwei kurze Gewinnsätze bis 4. D.h. beim Spielstand von 4:3 entscheidet das nächste Spiel, ob es einen Super Tie-Break gibt oder ob der Satz 5:3 ausgeht. Der dritte Satz wird als Super-Tie-Break (bis 10 anstatt 7) gespielt. Die Ergebniseingang dieses Satzes in der Online-Eingabe lautet aber immer 6:7, bzw. 7:6.
 
 
Alle genannten Änderungen ersetzen ebenfalls die entsprechenden Passagen in den Durchführungsbestimmungen des Bezirk 1. Bitte schauen Sie sich die aktualisierten Durchführungsbestimmungen (alle Änderungen rot markiert) auf der Internetseite des Bezirks 1 an.
 
Des weiteren berichtete Kende über den Vortrag „Aktivitäten und Initiativen des DTB als unterstützende Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung/Rückgewinnung“, den Frau Veronika Rücker, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Sporthochschule Köln, bei der Vormittagsveranstaltung anlässlich der Generalversammlung des Badischen Tennisverbandes 2007 in Baden-Baden gehalten hat: „ Es gilt, dem erheblichen Mitgliederschwund innerhalb des DTB entgegenzuwirken. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass dieser Trend gestoppt werden kann. So hat gerade auch der DTB vielversprechende Konzepte entwickelt und Aktionen sowie Veranstaltungen geplant. Hierbei spielen insbesondere auch die Clubtrainer eine wichtige Rolle beim Thema Mitgliedergewinnung und –bindung. Gute Trainer können mit ihrem Engagement innerhalb der Vereine viel bewirken und positiven Einfluss auf die Mitgliederentwicklung nehmen.“
 
Kende dankte dem Vorstandsteam für die geleistete Unterstützung zu Beginn seiner Amtsperiode als neuer Bezirksvorsitzender und brachte zum Ausdruck, dass es gerade für ihn sehr wichtig sei, auf ein erfahrenes und kompetentes Team zurückgreifen zu können: „Als selbstständiger Rechtsanwalt ist es für mich mitunter ein Spagat, meinen Beruf und die ehrenamtliche Vorstandstätigkeit zeitlich zu vereinbaren. Die übernommene Aufgabe macht mir dennoch viel Spaß und trotz meinem Anwaltsberuf, der mich stark beansprucht, nehme ich mir gerne die notwendige Zeit für die Anliegen der Vereine und ihrer Vertreter. Ein offener Austausch und eine gute Kommunikation sind die Basis für ein gegenseitiges Verständnis und eine harmonische Zusammenarbeit.“
 
Neben Gerhard Wörner, der als Ehrenvorsitzender auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird, ist der neue Schatzmeister Richard Wallenfels eine wichtige und wesentliche Unterstützung für Kende.
 
Bis zum Bezirkstag 2007 waren die Ämter Schatzmeister und Bezirksvorsitzender in der Person Gerhard Wörner vereint. Wallenfels wird sich nunmehr um alle finanz- und buchhalterischen Angelegenheiten im Bezirk 1 kümmern.
 
Wallenfels stellte sich den Vereinsvertretern ebenfalls kurz vor und kündigte an, sich in nächster Zeit eingehend mit der Vereinfachung von formalen Prozessabläufen zu beschäftigen – sowohl in finanztechnischer als auch in allgemeiner Hinsicht. Als Beispiel führte Wallenfels an, dass er prüfen wolle, ob ein Lastschrifteneinzug einmal im Jahr für diverse Leistungen des Bezirks an Vereine für alle Beteiligten nicht zeitgemäßer und einfacher wäre, als Einzelüberweisungen für mehrere Rechnungen zu tätigen. Wallenfels betonte: „ Wir werden selbstverständlich die Vereine um ihre Meinung und ihr Einverständnis fragen, bevor dies beschlossen wird. Unser Vorstand vertritt die Interessen der Vereine und dazu gehört ein offenes Ohr an der Vereinsbasis“.
 
Als neuen Referenten für EDV und Internet stellte Hans-Wolfgang Kende Herrn Burkhard Wörner vor, der in Zukunft das Bezirksteam „offiziell“ unterstützen wird. Burkhard Wörner hat schon in der Vergangenheit die Bezirkspressewartin Petra Schreiner in Bezug auf die Gestaltung und Pflege des Internetauftritts Bezirk 1 tatkräftig unterstützt.
 
Kende’s Glückwunsch ging an den Referenten Thomas Dreher, der ab 17.03.2007 die Nachfolge von Hariolf Börschig angetreten hat und zum Beauftragten für Schiedsrichterwesen und Regelkunde in der Sportkommission des Verbandes ernannt wurde.
 
Bezirkssportwart Stefan Bitenc berichtete über die Mannschaftsmeldungen zu Beginn des Jahres und über die entstandenen Probleme in Verbindung mit dem späten Meldeschluss 15.01.- für die Referenten bleibt nach diesem Tag nur wenig Zeit, die Gruppeneinteilungen vorzunehmen. Eventuell müsste überlegt werden, den Meldeschluss der Mannschaften wieder in den Dezember zu legen.
 
Bitenc schilderte detailliert den Ablauf der Beantragung von ID-Nummern (aufgeführt in der vorherigen Ausgabe baden-tennis). Namensänderungen (z.B. durch Heirat) müssen an Frau Kornek beim Badischen Tennisverband in Leimen gemeldet werden. Für gemeldete Spielerinnen und Spieler der Kleinfeldrunde U8 werden in dieser Saison noch keine ID-Nummern vergeben. Die Durchführung dieser Konkurrenz regelt jeder Bezirk für sich.
 
Aufgrund von Spieltageänderungen wurde der Spielplan bezüglich der Heim- und Auswärtsverteilung optimiert. Bei einigen Vereinen reichte die Kapazität der Plätze nicht für die Anzahl der Mannschaften. Bitenc bat um Verständnis, dass daher teilweise Kompromisse eingegangen werden mussten. So müssen Mannschaften manchmal auf nur 2 Plätzen spielen, Begegnungen wurden auf Ausweichtermine verlegt oder sonntags um 14:00 Uhr angesetzt. Absprachen mit den Gegnern, ein Spiel früher anzufangen, können im gegenseitigen Einverständnis gerne getroffen werden. Bitenc empfahl allerdings, diese Absprachen immer schriftlich von beiden Seiten zu bestätigen, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Verlegung eines Spiels (außer innerhalb eines Wochenendes) muss auf jeden Fall mit dem Referenten abgestimmt werden.
 
Detaillierte Erläuterungen zur Online-Eingabe der Einzel- und Doppelergebnisse, in denen auch „Spezialfälle“ erklärt wurden, erhielten die Vereinsvertreter anhand einer Tischvorlage. Wichtiger Hinweis: Wenn am Ende des Spielberichtes der Haken gesetzt ist, wird der Bericht unveränderbar gespeichert, d.h., es können keine Änderungen mehr vorgenommen werden. Bitenc wies darauf hin, dass eine sofortige Mitteilung an den zuständigen Referenten erfolgen sollte, wenn Fehler bemerkt werden, das Formular aber schon durch Setzen des Hakens gesperrt ist.
 
Die Erhöhungen der Ordnungsgelder im Zusammenhang mit der Online-Ergebnismeldung rechtfertigte Stefan Bitenc :„ Die Beträge hören sich dramatisch an, aber wir betrachten dies als Druckmittel für jene Vereine, die partout keine Ergebnisse eingeben wollen. Ich bitte die Vereine, sich schon im Vorfeld intern rechtzeitig abzustimmen, wer die Ergebnisse, bzw. die Spielberichtsbögen online einstellt, um Ordnungsgelder zu vermeiden.“
 
Bezirksjugendwartin Inge Fath gab einen Ausblick auf die kommende Saison – über das vergangene Jahr wurde schon ausführlich im Zusammenhang mit dem Bezirkstag berichtet.
511 Jugendmannschaften starten in die Verbandsrunde 2007 – 298 Junioren- und 213 Juniorinnenmannschaften. Sollten Vereine bei einer Überprüfung jetzt noch feststellen, dass vergessen wurde, eine Mannschaft an-, ab oder umzumelden, kann diese Meldung nicht mehr berücksichtigt werden. Sollte eine verspätete Abmeldung nicht zu umgehen sein, wird eine Ordnungsgeldstrafe verhängt.
 
Fath wies erneut auf die Beachtung der geänderten Spieltage und auf die neu eingeführte Spielzeitverkürzung hin. Details hierzu sind auf der Homepage des Bezirks zu finden.
 
Abschließend gab Inge Fath nochmals den Termin für die Jugendbezirksmeisterschaften bekannt, die vom 17.-20. Mai 2007 in Plankstadt und Eppelheim stattfinden. Meldeschluss ist der 03. Mai 2007.
 
 
Hallenreferent Wilhelm Schulz gratulierte den Meistern der Winterrunde:
 
Jugend-Hallenbezirksmeister wurden
Juniorinnen U 12- TC Ziegelhausen
Juniorinnen U14- TC Heddesheim
Juniorinnen U 16- TC Leutershausen
Juniorinnen U18 - TC Leutershausen
Junioren U 12 - Eppelheimer TC
Junioren U 14 - TC RW Sinsheim
Junioren U 16 - TC RW Sinsheim
Junioren U 18 - TC Walldorf-Astoria
 
Die Hallenbezirksmeister 2007 im Erwachsenenbereich sind:
Herren - TSV Racket-Center Nussloch
Herren 40 - TC Frauenweiler
 
Kreismeister
Damen - TCK Ketsch und TC RW Lauda
Damen 30 - TC BG Bad Rappenau
Herren - TC Neckarelz und TSG Lußheim/TC Reilingen
 
 
Rückmeldungen zu dem in der Hallenrunde neu eingeführten Spiel auf Zeit haben ergeben, dass die verbliebenen Herren-Mannschaften lieber wieder zwei Gewinnsätze spielen würden und die längere Spielzeit in Kauf nehmen. Bei den Damen 30 und Herren 40 wird die kürzere Spielzeit als angenehm empfunden. Allerdings möchte man hier nicht auf Zeit spielen, da Probleme auftreten können, wenn z.B. jemand vorne liegt und dann das Spiel verzögert.
 
Alternativ zum Langsatz bis 9 wurde von Mannschaften vorgeschlagen, 2 Kurzsätze bis 4 und den dritten Satz im Tie-Break zu spielen.
 
Es ist noch keine Entscheidung gefallen, ob die Spiele im Winter wieder ohne Zeitlimit ablaufen sollen.
 
Als geplant bezeichnete Schulz, dass die Spielergebnisse in der nächsten Hallenrunde wie im Sommer gemeldet werden sollen.
 
Bezirkspressewartin Petra Schreiner bat die anwesenden Sport- und Jugendwarte, mit Handzeichen anzugeben, wer von seinen Vorsitzenden über den Inhalt der Vorträge beim Bezirkstag im Februar 2007 informiert wurde. Betretenes Schweigen und ein einziges (!) Handzeichen von ca. 160 Anwesenden waren die Antwort. Schreiner bat die Vereinsvertreter eindringlich, nicht den selben Fehler im Anschluss an die Sport- und Jugendwartetagung zu machen und stattdessen umgehend alle Mannschaftsführer über die Neuerungen und Änderungen der Wettspielordnung ausführlich zu informieren.
 
Petra Schreiner bat um Meinungsäußerung zu dem Internetauftritt des Bezirks. Da keiner der Anwesenden Kritik äußerte, bzw. Verbesserungen vorschlug, kann dies nur als Kompliment für die Gestaltung und den Informationsgehalt des Auftritts betrachtet werden.
    

10.08.2010

Bezirkstag 2007 - Führungswechsel im Bezirk Rhein-Neckar/Odenwald

Führungswechsel im Bezirk Rhein-Neckar/Odenwald
Hans-Wolfgang Kende ist der Nachfolger von Gerhard Wörner
 
Die BTV Mitgliederversammlung des Bezirk 1 in Eppelheim stand dieses Jahr eindeutig im Zeichen von Neuwahlen. Gerhard Wörner kandidierte nach insgesamt 34 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit und 13 Jahren als Vorstandsvorsitzender nicht mehr für dieses Amt. Fünf Jahre Erfahrung mit Vorstandsarbeit im Eppelheimer TC hatte er bereits hinter sich, als Charly Freierich ihn 1973 überredete, als Herrenreferent der unteren Klassen das Bezirksteam zu unterstützen - obwohl er als Zahnarzt mit eigener Praxis in Eppelheim keinen Mangel an Beschäftigung hatte. Nach dem Tod des damaligen Bezirksvorsitzenden Hans-Jürgen Neumann bat Präsident Wolf-Dieter Späth Gerhard Wörner 1994, das Amt zu übernehmen. Nach kurzer Bedenkzeit sagte er zu. Zu seinen Aufgaben gehörten die Organisation und Koordination von Aktivitäten im sportlichen Bereich ebenso wie die Verwaltung und Führung des Bezirksteams. Oft war Gerhard Wörner auf Jubiläumsveranstaltungen und Turnieren unterwegs, um den Bezirk 1 zu repräsentieren. Als Präsidiumsmitglied des BTV vertrat er die Belange und Interessen des Bezirk 1 innerhalb des Verbandes und ist (auch weiterhin) "nebenbei" Kreisfachwart Tennis im Sportkreis Heidelberg. Für seine Vorstandkollegen und Referenten hatte Gerhard Wörner immer ein offenes Ohr, lieferte Unterstützung, wann immer sie gebraucht wurde - und erntet dadurch viel Sympathie und Achtung. Mit tatkräftiger Hilfe seiner Frau Irmi verwandelte sich einmal im Jahr die Terrasse bei "Wörners privat" zum Treffpunkt für das Bezirksteam samt Partnern. Beide ließen es sich nicht nehmen, die Gäste als Dankeschön für ihre Mitarbeit persönlich zu bewirten.
 
Neben den Vereinsvertretern konnte Gerhard Wörner neben dem BTV-Präsidenten Peter Nirmaier viele Ehrengäste, auch aus anderen Bezirken, und Wegbegleiter zur Versammlung begrüßen. Peter Nirmaier leitete die Neuwahlen, dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit und hob die großen Verdienste von Gerhard Wörner in seiner langjährigen Tätigkeit hervor. Der Vorschlag der Vorstandsmitglieder, Gerhard Wörner zum Ehrenvorsitzenden zu wählen, wurde einstimmig von den anwesenden Vereinsvertretern mit großem Applaus bestätigt. Als neuen Bezirksvorsitzenden schlug der Vorstand Hans-Wolfgang Kende vor, der einstimmig in sein neues Amt gewählt wurde. Kende ist seit vielen Jahren im Vorstand des Heidelberger TC und in der Schieds- und Disziplinarkommission des BVT ehrenamtlich tätig. Ebenfalls neu in den Bezirksvorstand gewählt wurde Richard Wallenfels, der sich in Zukunft um das neue Vorstandsamt „Bezirkskassenwart“ kümmern wird. Erfahrung ist auch hier vorhanden - Wallenfels war vier Jahre erster Vorsitzender und ist seit zwei Jahren Kassenwart im TV GW Weinheim. Die anderen Vorstandsmitglieder Inge Fath (Jugend), Stefan Bitenc (Sport) und Petra Schreiner (Presse) stellen sich zur Wiederwahl und wurden bestätigt. Als Buchprüfer wurden Wolfgang Ahr und Hans Schweizer für weitere zwei Jahre bestätigt. Bedauerlich war allerdings, dass keiner der anwesenden Vereinsvertreter sich bereit erklärt hat, als Ersatzkassenprüfer zu fungieren.
 
Die Referenten Gila Vowinckel und Willi Schulz erhielten von Präsident Peter Nirmaier die Ehrennadel des Badischen Tennisverbandes in Bronze. Seniorenreferent Rolf Simon wurde mit der goldenen Ehrenmedaille des BTV für seine 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit geehrt.
 
Beim anschließenden Empfang hielt Otto Dreßler als langjähriger Wegbegleiter von Gerhard Wörner eine kurze, bezirksinterne Laudatio und fasste treffend zusammen: „Du warst der richtige Mann, zur richtigen Zeit, auf dem richtigen Platz, warst in deinem Amt als Bezirksvorsitzender nie ein Mann großer Worte, sondern hast die anstehenden Aufgaben ohne großen Aufhebens einfach gemacht. Dabei warst du nie das Alpha Tier um jeden Preis, sondern der graue Leitwolf im positiven Sinn, ein Teamworker, der seinen Mitarbeitern auch Freiräume gewährt und sie eigenverantwortlich arbeiten ließ.“
 
Auch Ole Müller, Bezirksvorsitzender des Bezirk 3, dankte Gerhard Wörner im Namen der anderen Bezirksvositzenden für die gute Zusammenarbeit im Präsidium und bot Hans-Wolfgang Kende gleichzeitig eine offene Zusammenarbeit als Nachfolger an.

10.08.2010

Konstruktive Diskussionen bei der Sport- und Jugendwartetagung 2006

Bezirksvorsitzender Gerhard Wörner begrüßte die zahlreich erschienenen Teilnehmer der Sport- und Jugendwartetagung 2006.
 
Bezirkssportwart Stefan Bitenc gab einen Rückblick auf die vergangene Saison und hob als sportliche Erfolge die Deutsche Meisterschaft der Herren TK GW Mannheim sowie das Erreichen des hervorragenden 4. Platzes der Herren von SW Neckarau in der 2. Bundesliga hervor. Freuen kann man sich ebenfalls über den Aufstieg der Herren des TC 02 Weinheim in die 2. Bundesliga. Bitenc berichtete über die Bezirksmeisterschaften der Erwachsenen im Sommer und Winter und nannte als Termine für 2006:
15.-18.06.2006 Baden-Württembergische Meisterschaften (Damen und Herren in Freiburg, Senioren in Sindelfingen)
27.-30.07.2006 Bezirksmeisterschaften der Damen, Herren, Damen und Herren 30 und Senioren beim TV GW Weinheim.
 
Auf folgende Neuerungen wies Stefan Bitenc nochmals hin:
  • Damen 40 Mannschaften spielen samstags
  • Damen und Damen 30 spielen sonntags
  • Genereller Spielbeginn sonntags ist 09:30 Uhr (außer bei gesonderter Kennzeichnung).
  • An Feiertagen gelten die oben genannten Anfangszeiten der entsprechenden Altersklassen
  • Damen 55 und Herren 70 spielen als 4er Mannschaft
  • ID-Nummern sind Pflicht für Mannschaften der 1. und 2. Bezirksliga. Die Vereine werden gebeten, dies auf Vollständigkeit zu überprüfen.
  • Alle Aktiven und Seniorenmannschaften der 1. und 2. Bezirksligen müssen bis spätestens Dienstag, 24.00 Uhr, nach dem Spieltag ihre Einzel- und Doppelergebnisse über den Ergebnisdienst (Internet) in der Online Ergebniseingabe melden.
    Ebenso Pflicht ist die Ergebnismeldung per SMS oder Internet sowie der Versand des Spielberichts (2007 wird dies zur Pflicht für alle Mannschaften aller Spielklassen).
  • Ballmarke im Erwachsenenbereich (außer Herren 30, Damen 30): Gelbe DUNLOP-Bälle mit der Bezeichnung „DUNLOP Tournament“. Die Herren 30, Damen 30 und der Jugendbereich spielen die Ballmarke „Wilson Tour Germany“
  • Aufgrund von Ab-/Ummeldungen kann es erforderlich sein, dass Nachrücker aufsteigen. Falls es in einer Gruppe mehrere Absteiger gibt, bleiben zunächst die besten Absteiger in der Liga (Die letzten einer Gruppe steigen auf jeden Fall ab). Mannschaften, die auf den nachträglichen Aufstieg bzw. Klassenerhalt verzichten möchten, müssen dies bis zum Mannschaftsmeldeschluss (15.Januar) dem Bezirkssportwart bzw. der Bezirksjugendwartin schriftlich oder über die Onlinemeldung mitteilen.
  • Spielzeitverkürzung
    Die Senioren 55, 60, 65 und 70 sowie die Seniorinnen 50 und 55 müssen den 3. Satz als Tie-Break spielen. Das Ergebnis für den dritten Satz lautet im Spielbericht 7:6 oder 6:7 .

Die Spielzeitverkürzung im Seniorenbereich wurde heftig diskutiert und auch kritisiert. Einwände der Vereinsvertreter waren u.a., dass eine gute Fitness und Ausdauer eines Spielers mit dieser Regelung nicht mehr genügend gewürdigt würden, obwohl diese Faktoren auch spielentscheidend sein können. Weitere Bedenken wurden hinsichtlich einer „Kann“-Regelung zum Ausspielen des 3. Satzes geäußert, wenn beide Spieler einverstanden sind. Stefan Bitenc bekräftigt, dass die neue Regelung zum Spielen des 3. Satzes als Tie-Break für diese Konkurrenzen entsprechend der Durchführungsbestimmungen eingehalten werden MUSS.

Ein weiterer Diskussionspunkt war das Vorgehen zur Beantragung und Vergabe von ID-Nummern (verpflichtend für Spieler der 1. und 2. Bezirksligen) im Zusammenhang mit allgemein gültigen Datenschutzvorschriften.
 
Stefan Bitenc bekräftigte, dass ein Versand von Meldelisten nicht erfolgt. Die geprüften und ggf. revidierten Meldelisten erscheinen spätestens am 26.04.2006 im Internet und müssen dann von den Mannschaftsführern für die Verbandsspiele ausgedruckt werden. Es ist möglich, dass aufgrund von geänderten oder nicht berücksichtigten Ranglistenpositionen Meldelisten vom Verband geändert werden.
 
Folgende Punkte sind ebenfalls zu beachten:
  • Frist für Vereinswechsel: 30. November 2006
  • Die Aufstellung nach Spielstärke darf für Spieler, die in 2 Mannschaften gemeldet sein, nicht unterschiedlich sein
  • Man darf nur für einen Verein in Deutschland spielen. Ausnahmen: Jugend mit Ausnahmegenehmigung und Spielen in Spielgemeinschaften
  • SMS-Ergebniseingaben sollten überprüft werden
  • Geänderte Terminvereinbarungen sollen schriftlich fixiert werden.
Stefan Bitenc bat die Vereinsvertreter um Verständnis, dass in Bezug auf Mannschaftsmeldungen, Gruppeneinteilungen und Spieltermine dieses Jahr versprochene Termine zu Veröffentlichungen teilweise nicht eingehalten wurden und Verzögerungen auftraten.
 
Großes Bedauern äußerte Stefan Bitenc, dass Ulla Werrer ihr Amt als Turnierreferentin niedergelegt hat und bedankte sich für ihr großes ehrenamtliches Engagement über viele Jahre. Petra Schreiner wird in Zukunft diese Aufgabe übernehmen.
 
 
Bezirksjugendwartin Inge Fath berichtete über ein erfolgreiches Jahr 2005 für den Bezirk 1 im Jugendbereich und über eine erfreulich hohe Teilnahme von Jugendlichen bei den Bezirksmeisterschaften im Sommer und im Winter. Hierüber wurde in baden-tennis bereits ausführlich berichtet – ebenso wie über die Erfolge der Jugendlichen im Bezirk 1 bei den Badischen Meisterschaften im Sommer 2005 und im Winter 2006. Inge Fath nannte die Bezirksmannschaftsmeister der Verbandsrunde 2005 und berichtete von einem reibungslosen Verlauf. Bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften gewannen die Vereine aus unserem Bezirk von 8 ausgespielten Konkurrenzen 4 Titel: Junioren U 12 – TC Walldorf Astoria, Juniorinnen U 18 – TC BW Altheim, Juniorinnen U 16 – TC Leutershausen und Juniorinnen U 14 – TC RW Sinsheim. Die Mannschaft U 10 gewann zum vierten Mal hintereinander den Badischen Mehrkampf der Bezirke untereinander.
 
Nach dem Rückblick folgten die Neuigkeiten und der Ausblick für die kommende Saison. Insgesamt gehen 539 Jugendmannschaften an den Start, gegenüber dem Vorjahr wurden 30 Mannschaften mehr gemeldet. Inge Fath bat, unbedingt nötige Spielverlegungen zeitlich nur nach vorne anzusetzen und im Falle einer Verlegung unverzüglich die zuständigen Referenten zu informieren. Neu im Referententeam der Jugend ist Elke Schneider, die zukünftig für die Mannschaften Juniorinnen U14, U12, U10, gemischte Mannschaften U10 und Kleinfeld zuständig ist.
Inge Fath wies auf eine zügige Abwicklung der Verbandsspiele hin. Zu große Pausen zwischen den einzelnen Spielen sollen vermieden werden, auch soll die Einspielzeit von 5 Minuten eingehalten werden.
 
Eine Neuregelung wurde zum Spielen des 3. Satzes im Jugendbereich während der Sport- und Jugendwartetagung diskutiert, abgestimmt und verabschiedet. Die Vereinsvertreter wollten einer Kann-Regelung, die eine Wahl zwischen Ausspielen des 3. Satzes, Spielen eines Tie-Breaks bis 7 oder Spielen eines Super-Tie-Breaks bis 12 zur Wahl offen lässt, nicht zustimmen.
 
Gemäß Abstimmung und Beschluss auf der Sport- und Jugendwartetagung in Eppelheim am 01. April 2006 wurde für die Verbandsrunde Sommer 2006 als Spielweise für den 3. Satz festgelegt:
 
Junioren/ Juniorinnen U 18, U 16 und U 14:
Der 3. Satz wird als normaler Satz ausgespielt
 
Junioren/ Juniorinnen U 12 und U 10:
Der 3. Satz wird als Tie-Break bis 7 ausgespielt
 
U 8 Kleinfeld bleibt unverändert
 
Diese Regelung gilt nur für die Verbandsrunde. Bei den Meisterschaften wird der 3. Satz auf jeden Fall ausgespielt.
 
Die Bezirksmeisterschaften der Jugend finden vom 25. – 27. Mai 2006 beim TC Heddesheim und TC 02 Weinheim statt.
 
Neu ist auch, dass es ab Sommer 2006 keine Badischen Meisterschaften mehr gibt. Es finden dafür Baden-Württembergische Meisterschaften statt, die alle 2 Jahre wechselweise in Württemberg und Baden ausgetragen werden. 2006 ist dieses Turnier bei RW Stuttgart, für 2007 hat erfreulicherweise TK GW Mannheim seine Anlage für die Ausrichtung der Meisterschaften zur Verfügung gestellt. Ausgespielt werden die Konkurrenzen U 16, U 14 und U 12.
 
Für die Jahrgänge U 11/Jg. 1995 und U 10/Jg.1996  gibt es ein Sichtungsturnier als Einladungsturnier auf Badischer Ebene. Dies wird vom 19.-21.05.2006 im Wolf-Dieter Spät-Leistungszentrum in Leimen ausgetragen.
 
Der Termin für die Sichtung des Jahrgangs 1997 und jünger im Bezirk ist Samstag, der 29. Juli 2006. Die Ausschreibung hierzu wird noch im Internet veröffentlicht.
 
Die Termine für Jugendturniere sind im Bezirksjahrbuch ausgedruckt. Eine noch ausführlichere und aktuellere Liste findet man immer in der neuesten Ausgabe des baden-tennis. Der Turnierkalender des Deutschen Tennisbundes, in dem alle Jugendturniere aufgeführt sind, kann bei der Geschäftstelle des Badischen Tennisverbandes in Leimen angefordert werden.
 
Bezirkspressewartin Petra Schreiner berichtete von einem großen, im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegenen, Interesse am Internetauftritt des Bezirk 1 (35.000 Zugriffe innerhalb der ersten 3 Monate in 2006). Sie bedankte sich bei allen Vereinen, die die Berichterstattung durch eigene Artikel unterstützt hatten. Seit kurzem kann man sich über ein Formular auch zum Newsletterversand anmelden – bereits 180 Interessenten sind der Aufforderung gefolgt. P. Schreiner bat um Verständnis, dass der Versand des ersten Newsletters noch etwas auf sich warten lässt. Neu auf der Homepage des BTV ist die Verlinkung zu einem Routenplaner. Im Ergebnisdienst kann man zuerst auf die Spielnummer, dann auf das Symbol des Routenplaners klicken – und bekommt automatisch den Weg vom Gastverein zum Heimverein angezeigt. Diese Idee kam von einem 1. Vorsitzenden eines Vereins in unserem Bezirk und wurde innerhalb kürzester Zeit für den gesamten Verband umgesetzt. Petra Schreiner bedankte sich bei Herrn Oldenburg vom TC Sennfeld mit einem kleinen Präsent für die gute Idee.
 
In ihrer Funktion als Turnierreferentin wies P. Schreiner darauf hin, dass bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Erwachsenen keine Faxmeldung möglich ist. Teilnehmer können sich per Post oder über das Online-Formular unter
P. Schreiner hob hervor, dass der TV Grün-Weiß Weinheim als Ausrichter der BZM für alle Konkurrenzen Sponsoren gefunden hat. Durch die ausgeschriebenen Preisgelder hofft der Verein, einen noch größeren Anreiz zum Mitmachen geschaffen zu haben und alle Konkurrenzen austragen zu können.
 
 
Hallenreferent Willi Schulz berichtete, dass die Zahl der gemeldeten Jugendmannschaften über die letzten Jahre erfreulicherweise konstant geblieben ist.
61 Jungen- und 40 Mädchen-Mannschaften meldeten die Vereine zur Winterrunde.
W. Schulz wies auf die Turnierpausen im Oktober und November für die Jugendlichen bis U14 hin. Schulz: „Wir werden in der kommenden Runde ein stärkeres Augenmerk darauf richten, damit diese auch eingehalten werden.“
 
An der Winterhallenrunde 2005/2006 nahmen 40 Mannschaften der Erwachsenen teil. Bei den Herren waren 29 und bei den Damen 11 Mannschaften gemeldet.
 
W. Schulz sprach auch Spiele an, die nicht stattfanden, weil z. B. vergessen wurde, die Mannschaft rechtzeitig abzumelden. Die Hallen sind Ende August bzw. Anfang September gebucht und mit den Einnahmen wird gerechnet. Es gab in diesem Jahr in zwei Fällen erhebliche Probleme, bis die Hallengebühr bezahlt wurde. Schulz bat eindringlich, solche Probleme im Vorfeld zu vermeiden.
 
Willi Schulz schlug als neuen Spielmodus ein „Spiel auf Zeit“ bei den Aktiven und Senioren für die nächste Hallenrunde vor.  Für jede Einzelkonkurrenz gilt eine begrenzte Spielzeit: Einspielzeit 15 Minuten, Matchdauer max. 60 Minuten. Spielzeit für Doppel: maxi. 75 Minuten. Daraus ergibt sich eine maximale Gesamtspieldauer pro Verbandsspiel von 240 Minuten bei jeweils 2, bzw. 3 Hallenplätzen.
 
Die anwesenden Vereinsvertreter begrüßten den Vorschlag. Willi Schulz wird die genauen Durchführungsbestimmungen für den Winter 2006/2007 rechtzeitig bekannt geben.
 
Die Hallenbezirksmeister erhielten ihre Pokale und Urkunden im Anschluss an die Sport- und Jugendwartetagung.
 
Gerhard Wörner schloss die Sport- und Jugendwartetagung und wünschte allen Vereinsvertretern eine erfolgreiche Saison 2006.

10.08.2010

Reges Interesse an der Sport- und Jugendwartetagung 2005 in Eppelheim

Bezirksvorsitzender Gerhard Wörner stellte bei seiner Begrüßung erfreut fest, dass viele Vereinsvertreter der Einladung zur diesjährigen Sport- und Jugendwartetagung nach Eppelheim gefolgt waren. Als neuen Bezirkssportwart stellte er Stefan Bitenc vor und dankte dessen Vorgänger Joachim Schmitt nochmals für seine über viele Jahre geleistete ehrenamtliche Tätigkeit (wir berichteten darüber ausführlich in baden-tennis Nr.2).

Auch Stefan Bitenc dankte zu Beginn seiner Rede Joachim Schmitt für seine Hilfe in der Einarbeitungs- und Übergangszeit und für die noch von Schmitt ausgeführte Spieleinteilung der Mannschaften für die Saison 2005.
Stefan Bitenc verzichtete auf einen erneuten Rückblick auf die Saison 2004, da hierüber ausführlich bereits am Bezirkstag, in baden-tennis Ausgabe Nr. 2 und im Internet berichtet wurde.

Auf die wichtigsten Änderungen in der Wettspielordnung ging Stefan Bitenc detailliert ein.

§ 6, 10 und 12:
Ein Verein kann die Zurückstufung einer Mannschaft um mindestens 2 Klassen beantragen.
§ 15: Spielen in zwei Mannschaften
Hier bleibt vorerst alles beim Alten. Der Änderungsantrag bekam bei der Mitgliederversammlung in Baden-Baden nicht die erforderliche Mehrheit.
§ 16
In Auf- und Abstiegsrunden, bzw. –spielen dürfen auf den Plätzen 1-4 nur Spieler eingesetzt werden, die an mindestens zwei Spielen der Mannschaften teilgenommen haben.
§ 21 Mannschaftsmeldungen Online:
Die Abgabe der Meldelisten erfolgt im Onlineverfahren über Internet (ab 2006 einzige Abgabemöglichkeit). Die Vereine, die ihre Mannschaftsmeldungen dieses Jahr noch schriftlich auf die herkömmliche Methode abgaben, haben bis nächstes Jahr die Möglichkeit, die Stammdaten ihrer Mannschaftsspieler über Internet einzupflegen, um sie dann im nächsten Jahr für die Erstellung der Mannschaftsmeldung zu verwenden.
§ 26: Nichtantreten von Spielern:
Wird zwischen zwei Mannschaften schriftlich vereinbart, dass ein Spieler verspätet kommen darf, so gilt die vereinbarte Zeit, spätestens jedoch der Zeitpunkt des Aufrufs. Ist er zu diesem Zeitpunkt nicht spielbereit, verliert seine Mannschaft ab seiner Mannschaftsposition alle nachfolgenden Einzelspiele.
§ 28 Behandlung von Krämpfen:
Zur Untersuchung und Behandlung jeder Art von Krämpfen darf jedem Spieler nur einmal eine Unterbrechung von drei Minuten ab Beginn der Behandlung gewährt werden.

Alle Änderungen sind im Jahrbuch fett gedruckt.

Diskussionsbeiträge der Vereinsvertreter beschäftigten sich mit dem Für- und Wider der Abgabe der Mannschaftsmeldungen im Onlineverfahren. Stefan Bitenc: „Da das Eingabeverfahren noch in den Kinderschuhen steckt, wird sich sicher bis nächstes Jahr noch einiges verbessern. Am Anfang war die Ergebnismeldung über SMS auch ungewohnt und wurde stark kritisiert – heute ist es selbstverständlich.“

Stefan Bitenc forderte die Vereinsvertreter auf, alle Anregungen, Änderungsvorschläge, etc. an ihn per Fax oder Mail weiterzugeben, damit er sich damit beschäftigen, bzw. aufgetretene Probleme an die zuständigen Stellen weiterleiten könne.

Weiter forderte er auf, alle Mannschaftsführer der Vereine über die Änderungen der Wettspielordnung und die generellen Regeln und Vorschriften detailliert zu informieren, um Ordnungsgelder zu vermeiden. Eingesetzte Oberschiedsrichter sollten der Regelkunde mächtig sein.

Die Bezirksmeisterschaften der Aktiven- und Seniorenkonkurrenzen finden dieses Jahr wieder beim Eppelheimer TC in der Zeit vom 14.-17. Juli 2005 statt.

Bezirksjugendwartin Inge Fath gab einen kurzen Überblick über die kommende Saison. Die jährliche Sichtung für Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1995 und jünger findet im Center Court Wiesloch statt. Meldeschluss war der 21. April 1005.

Die Jugendbezirksmeisterschaften finden vom 05.-07. Mai 2005 in Plankstadt und Eppelheim statt. Meldeschluss war der 22. April 2005.

Die Badischen Meisterschaften, die ein Einladungsturnier sind, werden in der 20. Kalenderwoche im Bezirk 4 in Konstanz ausgetragen.

Inge Fath bezeichnete die Abwicklung der An- und Abmeldungen der Jugendmannschaften für die Saison 2005 als unproblematisch. Sie bat die Vereinsvertreter, daran zu denken, dass Spieler und Spielerinnen, die von zwei Vereinen gemeldet werden, bei ihr eine Ausnahmegenehmigung beantragen müssen.

Insgesamt gehen in diesem Jahr 536 Jugendmannschaften an den Start – 16 Mannschaften mehr gegenüber dem Vorjahr. Somit werden von Mai bis Juli 1.191 Spiele ausgetragen. Da im Mai nur 27 Spiele angesetzt werden konnten und insgesamt nur 6 Spieltage zur Verfügung stehen, bat Inge Fath, Spielverlegungen zu vermeiden. Sollte eine Verlegung unumgänglich werden, müssen umgehend die zuständigen Referenten informiert werden.

Die Badischen Mannschaftsmeisterschaften 2005 finden im Bezirk II vom 17.-18. September 2005 statt.

Termine für Jugendturniere sind im Bezirksjahrbuch angegeben, Eine ausführlichere und aktuellere Liste findet sich immer in der neuesten Ausgabe des baden-tennis. Ferner kann der Turnierkalender des Deutschen Tennisbundes, in dem alle Jugendturniere aufgeführt sind, bei der Geschäftsstelle des Badischen Tennisverbandes in Leimen angefordert werden.

Hallenreferent Willi Schulz berichtete von der vergangenen Hallenrunde.
Im Erwachsenenbereich wurden
Bezirks- und Kreismeister 2004/2005:
Herren – TSG Germania Dossenheim
Herren 40 – TC Leutershausen

Kreismeister 2004/2005:
Damen – TSV Handschuhsheim und TC SW Neckarau

Damen 40
TC St. Leon 1971

Herren
TTC Waldhaus Altlussheim und TC Neckarelz

Herren 40
TC GW Ladenburg

Im Jugendbereich blieb die Anzahl der gemeldeten Mannschaften über die letzten Jahre recht konstant.

Jugendbezirksmeister der Winterhallenrunde 2004/2005 wurden:

Junioren U18 – TC GW Buchen
Junioren U16 – Heidelberger TC
Junioren U14 – TC Schriesheim
Junioren U 12 – TC Walldorf-Astoria
Junioren U10 – TC Ziegelhausen

Juniorinnen U18 – 1. TC RW Wiesloch
Juniorinnen U16 – TC Mühlhausen
Juniorinnen U14 – (fehlt zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch ein Spiel)
JuniorinnenU12 – 1. TC RW Wiesloch
Juniorinnen U10 – TC Ziegelhausen

Durch den engen Terminplan war es diesen Winter nicht möglich, die Siegerehrung in allen Altersklassen am letzten Spieltag durchzuführen. Eine nachträgliche Ehrung der Meister wurde am Ende der Sport- und Jugendwartetagung der anwesenden Vereine durchgeführt.

Willi Schulz bedankte sich am Ende seines Beitrages bei den Vereinen und bei allen beteiligten Tennishallenbetreibern für die gute Zusammenarbeit.

Bezirkspressewartin Petra Schreiner dankte den Vereinen für die gestiegene Anzahl von Zusendung von Informationen und Berichten zu Turnieren, Veranstaltungen und Vereinsjubiläen, etc.

Gerhard Wörner schloss die Versammlung und wünschte allen Vereinsvertretern eine erfolgreiche Saison 2005.

Vorstand Bezirk 1
Vorstand Bezirk 1

10.08.2010

Mitgliederversammlung stand im Zeichen von Neuwahlen

Bezirksvorsitzender Gerhard Wörner eröffnete die Versammlung und begrüßte als Gäste den Vizepräsidenten des BTV, Peter Nirmeier, seinen Stellvertreter Hariolf Börschig sowie den Verbandspressewart Gert Kindler.

Wörner blickte kurz auf die vergangenen 2 Jahre zurück und gedachte besonders zwei seiner langjährigen Weggefährten, die 2004 überraschend gestorben sind – Klaus R. Heinemeyer, ehemaliger Bezirksvorsitzender und Hartmut Mattern, Referent der Herren im Bezirk.

Neue Referenten im Team sind Thomas Dreher für die Kreisklassen der Herren und für die gesamten Herren 30 sowie Klaus Bauer für die Kreisligen der Herren.

Peter Nirmeier dankte in seinem Grußwort allen Mitarbeitern und brachte seinen Respekt vor ehrenamtlicher Leistung zum Ausdruck. Er dankte auch den anwesenden Vereinsvertretern und den Tennisvereinen, dem weißen Sport in der heutigen Zeit die Treue zu halten: „ Es ist schwierig geworden, einen Verein ehrenamtlich zu führen und gleichzeitig allen Wünschen der Vereinsmitglieder gerecht zu werden“.

Nirmeier bat auch um reges Interesse und möglichst zahlreiches Erscheinen bei der Mitgliederversammlung des BTV in Baden-Baden am 12. März, da auch hier Neuwahlen anstehen und über wichtige Änderungen in der Wettspielordnung abgestimmt wird. Nirmeier erwartet in Baden-Baden ausführliche Diskussionen besonders im Zusammenhang mit dem Antrag zur Satzungsänderung des Paragrafen § 15, Ziff. 2, der die Doppelspielmöglichkeit in zwei Mannschaftswettbewerben neu regeln soll.

Folgender Änderungsvorschlag steht zur Abstimmung:

Jeder Spieler kann im Laufe einer Winter- bzw. Sommerrunde an zwei Mannschaftswettbewerben des Verbandes und eines Vereins teilnehmen, sofern er auf der entsprechenden namentlichen Mannschaftsmeldeliste gemeldet ist. Von den auf Punkt 1-6 einer Meldeliste aufgeführten Spielern darf jeweils nur einer, ab Punkt 7 zwei weitere Spieler in einem Verbandsspiel in einem zweiten Mannschaftswettbewerb eingesetzt werden.

Unabhängig davon, ob dieser Antrag in Baden-Baden genehmigt wird – die Regelung tritt auf jeden Fall erst ab der Saison 2006 in Kraft.

Weiter steht zur Diskussion, ob in bestimmten Altersklassen ein dritter Satz nur als Tie-Break gespielt werden sollte.

Gerhard Wörner berichtete der Versammlung als Schatzmeister über die finanzielle Lage des Bezirkes in den vergangenen zwei Jahren und bekam von den Finanzprüfern Wolfgang Ahr und Hans Schweizer eine einwandfreie Kassenführung ohne jegliche Beanstandungen bescheinigt.

Bezirkssportwart Joachim Schmitt gab einen sportlichen Überblick über das vergangene Jahr und hob die gute qualitative und quantitative Beteiligung bei den letzten Hallenbezirksmeisterschaften hervor. Besonders erwähnenswert neben vielen anderen Erfolgsstories ist der Aufstieg der 1. Herrenmannschaft des TC SW Neckarau in die 2. Bundesliga.

Schmitt vermutet, dass in Zukunft wesentlich mehr 4er Mannschaften in der Verbandsrunde zum Einsatz kommen werden. Die Bundesliga strebt dies mit aller Macht an und wird dann sicher Vorbildcharakter haben. Im Bezirk II und IV gibt es bereits 4er Mannschaften im Damenbereich.

Auch im Online-Bereich soll es in Zukunft weitere wesentliche Erleichterungen geben. Vorgesehen ist die Abgabe der Mannschaftsmeldungen und der namentlichen Mannschaftsmeldungen sowie die Abgabe von Spielberichtsbögen über Internet. Schmitt betonte, dass jedoch der Versand der Spielberichte an die Referenten auf jeden Fall weiterhin erfolgen muss!

Ausführlich diskutiert und besprochen wurden auch an dieser Stelle nochmals die geplanten Änderungen in der Wettspielordnung.

Neben der bereits erwähnten Punkte gibt es folgende wesentliche Änderungsvorschläge:

Der Verzicht auf eine Spielfortsetzung soll nicht mehr auf dem Spielberichtsbogen begründet werden müssen.

Vereine sollen die Möglichkeit bekommen, eine Mannschaft zurückstufen zu können, und zwar um mindestens zwei Spielklassen.

Einen weiteren Hinweis, der durchaus nicht allgemein bekannt ist, gab Joachim Schmitt zum Thema Turnierordnung: Alle Turniere, bei denen mehr als zwei Vereine beteiligt sind, müssen auf Verbandsebene vom Verbandssportwart, auf Bezirksebene bei den Aktiven vom Bezirkssportwart und bei der Jugend von der Bezirksjugendwartin genehmigt werden. Das hierzu benötigte Formblatt für Turnieranmeldungen erhält man von den zuständigen Ehrenamtlichen und in Kürze auch übers Internet.

Die Spieltermine der Verbands, Ober- und Badenliga werden ab 15. Februar ins Internet gestellt, die Spieltermine auf Bezirksebene am 15. März 2005.

Die Sport- und Jugendwartetagung findet am 09. April 2005 in Eppelheim statt.

Joachim Schmitt bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und Referenten für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.

Absolute Stille herrschte in der Eppelheimer Halle, als Joachim Schmitt sichtlich bewegt verkündete, dass er für das Amt des Bezirkssportwartes nicht mehr kandidieren werde: „Die Entscheidung hat mich einige schlaflose Nächte gekostet, aber ich werde dem Tennissport nicht verloren gehen.“ Mit langanhaltendem Applaus dankten die Mitglieder Joachim Schmitt für seine über 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Bezirk. Man darf gespannt sein, welche neuen Aufgaben er sich selbst vorgenommen hat. Auch Bezirksvorsitzender Gerhard Wörner lobte seinen langjährigen Vorstandskollegen als kompetenten und zuverlässigen Mitarbeiter und bedauerte, aber respektiert seine Entscheidung.

Hallenreferent Willi Schulz gab einen Überblick über die noch laufende Hallenrunde und berichtete über einen leichten Rückgang der Mannschaftsmeldungen im Erwachsenenbereich. Die Anzahl der gemeldeten Jugendmannschaften ist konstant. Die Zusammenarbeit mit den Vereinen und Mannschaften hat reibungslos funktioniert.

Bezirksjugendwartin Inge Fath bezeichnete die Erfolgsbilanz der Jugendlichen im Bezirk als sehr erfreulich. Besonders die badischen Mannschaftsmeisterschaften waren ein voller Erfolg: Die Mannschaften des Bezirkes erspielten sich fünf der vergebenen acht Titel.

Thorsten Bertsch und Ann-Kathrin Pfeifer wurden badische Meister ihrer Altersklasse im Sommer.

Die jüngsten U10 bestritten im November einen Vergleichskampf gegen den Bezirk Weiterstadt aus Hessen und gewannen diesen mit 25:20 Punkten. Der Wettkampf diente als Generalprobe für den Talentcup in Baden. Dort gewann die U10 Mannschaft unseres Bezirk auch prompt gegen die Mannschaften anderer Bezirke und holte den Titel zum dritten Mal in Folge. Inge Fath: „ Dies zeigt, dass von unseren Trainern eine sehr gute Basisarbeit geleistet wird.“.

Ein leichter Rückgang der Meldezahlen bei den Jugendbezirksmeisterschaften im Winter war zu vermerken – allerdings hat die Qualität der Spiel nicht darunter gelitten. Auch konnten alle Konkurrenzen gespielt werden.

Die Bezirksmeisterschaften im Sommer werden bereits vom 05.-07. Mai 2005 ausgetragen.

Ab 2006 wird es erstmalig im Sommer auch bei der Jugend eine Baden-Württembergische Meisterschaft geben.

Auch Inge Fath dankte ihren Vorstandskollegen, den Referenten und den Vereinen für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Bezirkspressewartin Petra Schreiner berichtete von einem erfreulichen Anstieg der Beiträge, die Vereine ihr anlässlich ihrer Vereinsaktivitäten, Turniere und Jubiläen, etc. im vergangenen Jahr zugeschickt haben. Ihr Dank ging besonders an Burkhard Wörner, der wertvolle ehrenamtliche Unterstützung bei der Pflege des Internetauftritts des Bezirk 1 leistete, sowie an Willi Schulz, der für die Aktualisierung der Ergebnisse der Hallenrunde im Internet zuständig ist.

Nach der einstimmigen Entlastung bekam der neue Bezirksvorstand neben den wiedergewählten Gerhard Wörner (Vorsitzender), Inge Fath (Jugendwartin) und Petra Schreiner (Pressewartin) einen neuen Vorstandkollegen: Stefan Bitenc, der bisher als Referent im Bezirk 1 tätig war, wurde einstimmig als Nachfolger von Joachim Schmitt zum Bezirkssportwart gewählt.

Für ihre ehrenamtlichen Verdienste um den Tennissport in Baden wurden Sigrid Arnold, Ulla Werrer, Joachim Schmitt, Dieter Schell und Udo Weber mit der silbernen Ehrennadel des Verbandes geehrt.


Die bronzene Ehrennadel erhielten Kreisfachwart Toni Gmyrek, Mario Mensing und Hans-Reiner Iser.

10.08.2010

Wir trauern um Hartmut Mattern

Die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres guten Freundes und langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiters, Hartmut Mattern, am 25. September 2004, hat uns zutiefst erschüttert. Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seinen beiden Kindern und allen Familienangehörigen.

Hartmut Mattern wurde 1940 in Königsberg geboren und kam 1945 in den Kriegswirren über Karlsruhe nach Mosbach. Nach Beendigung seines Tiefbaustudiums in Karlsruhe arbeitete der Diplomingenieur als Oberbaurat im Straßenbauamt Heilbronn.

Hartmut Mattern war im Bezirk Rhein/Neckar-Odenwald der dienstälteste Referent und Spielleiter. Seit der Gründung des gesamtbadischen Tennisverbandes 1971 und der Schaffung der 4 Bezirke war er ohne Unterbrechung ehrenamtlich tätig. Damit gehörte Hartmut Mattern zu den nur noch drei Verbandsmitarbeitern, die von Anfang an ihre ehrenamtliche Arbeitskraft dem badischen Tennissport zur Verfügung stellten. Sein verdienstvolles Wirken zeichnete der Badische Tennisverband mit der Verleihung der bronzenen Ehrennadel 1980 und der Verleihung der silbernen Ehrennadel 1994 aus.

Im Jahre 1989 übernahm Hartmut Mattern zusätzlich das Amt des Fachwartes im Sportkreis Mosbach. Damit gehörte er dem erweiterten Vorstand des Sportkreises an und vertrat mit dem Tennissport die drittgrößte Fachschaft. Sachlichkeit, ein ausgleichendes Wesen und das Wissen um den Sport prägte seine Arbeit in der regionalen Dachorganisation des Sports.
Die Durchführungen der jährlich stattfindenden Jugend-Meisterschaften des Sportkreises Mosbach sind seiner Initiative zu verdanken.
Für viele langjährige Tennisfreunde bleibt der unermüdliche Einsatz von Hartmut Mattern bei der Ausrichtung der Tennis Odenwaldmeisterschaften beim TC GW Mosbach in bester Erinnerung. Diese Turniere waren unweigerlich mit der Person Hartmut Mattern verbunden und es war unvorstellbar, dass er bei vier Turniertagen auch nur eine Stunde gefehlt hätte.

Hartmut Mattern wurde in seiner Funktion als Referent als einer der kompetentesten und objektivsten Mitarbeiter des Sportauschusses im Bezirk geschätzt. Nie war er jemand, der sich in den Vordergrund spielte, aber immer zur Verfügung stand, wenn Hilfe gebraucht wurde. Viele Stunden unterstütze er die Turnierleitung bei der Durchführung von Hallen-Bezirksmeisterschaften und anderen Turnieren.

Der BTV nimmt in großer Dankbarkeit Abschied und verneigt sich vor einer großen Persönlichkeit des Sports. Wir werden Hartmut Mattern stets in unserer Erinnerung behalten. Er wird uns sehr fehlen.